Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Herausgegeben von Volker Kaukoreit. Erich Fried ist bekannt als Lyriker mit reicher Produktion. Sehr fleißig war er auch als Briefeschreiber. Der Nachlass enthält tausende Briefe von Erich Fried und an ihn. Volker Kaukoreit hat eine kleine Auswahl aus den Konvoluten zusammengestellt. Beginnend mit einem Leserbrief des neunjährigen Schülers Erich schlägt diese Sammlung einen biographischen Bogen, der den wichtigen Stationen seines Lebens nachgeht: Die Kriegszeit in London unmittelbar nach der Emigration, mit den Versuchen, anderen Juden zu helfen, dann die ersten literarischen Kontakte, die Freundschaften und Liebschaften und natürlich - immer und immer wieder - politische Auseinandersetzungen und zuletzt die von Krankheit gezeichneten Jahre.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.12.2009
Als sehr anregend und Lust auf mehr machend preist Oliver Pfohlmann diesen Auswahlband von Briefen von und an Erich Fried. Erstmals ist hier ein Einblick in die in der Wiener Nationalbibliothek aufbewahrte und bislang nicht zugänglich gemachte Korrespondenz des Lyrikers möglich, freut sich der Rezensent. Von einem Leserbrief zur Unterstützung des wegen Mordes angeklagten Philipp Halsmann über seine Äußerungen zur RAF in einem Spiegel-Leserbrief und seine Korrespondenz mit dem Neonazi Michael Kühnen kann man hier Fried als von früh an eher auf das "Gute im Menschen" setzenden, engagierten Autor erkennen, so Pfohlmann. Besonders berührend aber findet er die Liebesbriefe Frieds und einen Brief an sein ehemaliges Kindermädchen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








