Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Adolph Menzel

Adolph Menzel: Briefe 1830-1905

Vier Bände

Cover: Adolph Menzel: Briefe 1830-1905

Deutscher Kunstverlag, München 2009
ISBN-10 342206740X
ISBN-13 9783422067400
Gebunden, 1784 Seiten, 148,00 EUR

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Klappentext

Mit 344 schwarzweißen Abblidungen. Das immense, spannungsreiche Werk Menzels fordert die wissenschaftliche Literatur immer wieder zu neuer Betrachtung heraus. Seine von 1830 bis zum Todesjahr 1905 reichende Korrespondenz erhellt die lebensgeschichtliche Atmosphäre und zeigt, dass er in einem Jahrhundert voller historischer Veränderungen kein "Zaungast des Lebens" war. Niemals zur Veröffentlichung bestimmt, beeindrucken die Briefe neben ihrer dynamischen "barocken" Schrift durch originellen, wortmächtigen Stil, in dem sich Gedanken- und Willenstärke, aber auch Mitgefühl, Fantasie und skurriler Humor aussprechen. Die erste größere Publikation von 210 Briefen Menzels aus dem Jahr 1914 einschließend, umfasst die vorliegende Sammlung in drei Bänden an die 2 000 Briefe, darunter Post- und Visitenkartengrüße, Korrekturhinweise und Quittungen. Unter den ca. 400 Adressaten sind Verleger, Wissenschaftler, Publizisten, Dichter, Freunde und Familienmitglieder.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2010

Rezensentin Camilla Blechen ist begeistert angesichts der hier versammelten 2000 (!) Briefe Adolph Menzels aus den Jahren 1830 bis 1905, die Claude Keisch und Ursula Riemann-Reyher mit einem Verzeichnis der Standorte und Blechen höchst hilfreich erscheinenden Anmerkungen versehen haben. Die Briefe zeigen der Rezensentin den Preußen-Maler nicht nur als Patriarchen einer großen Familie, sondern auch als originellen Wortjongleur und praktischen Ratgeber im Zentrum des gesellschaftlichen Lebens seiner Zeit. Ganz besonders geistreich findet Blechen die Brief-Illustrationen, die für sie Menzels kalligrafische Schriftzüge trefflich ergänzen. Kunstwissenschaftlich und kulturhistorisch sind die vier Bände echte Leckerbissen, meint Blechen.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.12.2009

Als ein "ungeheures Blätter-Vergnügen" hat Rezensent Jens Bisky diese vierbändige Ausgabe mit der Korrespondenz des Berliner Malers Adolph Menzel erlebt. Natürlich hat Menzel in seinen Briefen auch seine Ansichten über die Kunst und die Malerei geäußert, und natürlich sind diese Bände eine "Fundgrube für Kulturkistoriker". Aber für den Rezensenten liegt der Reiz der Briefe überhaupt nicht in der Reflexion oder im Theoretischen. Was Bisky vor allem eingenommen hat, ist, wie sich in der kurzen Form Menzels Aversion dagegen zeigt, zu viele Worte zu machen. Lieber einen treffenden Witz als lange Klagearien oder Belehrungen. Und natürlich hat Bisky seine Freude auch an all den Einladungen, Skizzen und Albumblättern gehabt, die in dieser Ausgabe enthalten sind, und in denen sich ebenfalls Menzels Berliner Witz zeigt, etwa auf der Einladung für seinen Verein "Tunnel über der Spree": "Heute bei mich!"

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11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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