Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Martin Meyer

Piranesis Zukunft

Essays zu Literatur und Kunst

Cover: Piranesis Zukunft

Carl Hanser Verlag, München 2009
ISBN-10 3446234063
ISBN-13 9783446234062
Gebunden, 272 Seiten, 21,50 EUR

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Klappentext

Die Welt des großen Zeichners Piranesi ist eine Welt der Ruinen und der Labyrinthe. Wer heute seine im Italien des 18. Jahrhunderts entstandenen Veduten - etwa die "Carceri d'Invenzione" - betrachtet, dem drängen sich Assoziationen zur Gegenwart auf. Martin Meyer stellt eine Piranesi-Interpretation ins Zentrum seiner Essays. Von dort aus spannt er Verbindungslinien zu Thomas Mann, Heidegger und Goya. Abstecher führen ihn bis zu Tim und Struppi: denn auch sie gehören in einen Denkzusammenhang, der die Gegenwart mit dem Wissen von Kunst, Literatur und Philosophie konfrontiert.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Martin Meyer: Piranesis Zukunft - Leseprobe beim Hanser Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2009

Ganz gerührt tritt der Rezensent vor uns hin, um vom mitfühlenden Blick des Autors auf Schreibmaschinen und verwehte Klassiker wie Canetti, Thomas Mann und Schiller zu schwärmen. Kultur kommt und geht, jaja. Im Entdecken solcher Momente ("Erotik des Abschieds", oh la la) und abgelegten Repräsentanten ist der NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer in seinen Essays ein Meister, meint Christian Schärf. Stilistisch und kenntnismäßig auch. Und weil Schärf sich als historisch denkender und archäologisierender Intellektueller bei Meyer so gut aufgehoben fühlt, glaubt er ihm sogar die Sache mit dem Wiedergängertum der Kunstwerke und also Künstler. Von wegen adieu.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren