Joachim Poeschke

Mosaiken in Italien 300 - 1300

Cover: Mosaiken in Italien 300 - 1300
Hirmer Verlag, München 2009
ISBN 9783777421018
Gebunden, 214 Seiten, 138,00 EUR

Klappentext

Mosaiken faszinierten zu allen Zeiten durch ihren eigenen ästhetischen Reiz. Zusammengesetzt aus farbigen Steinwürfeln oder Glasstiften entfalten sie eine ungeheure Fernwirkung. Im Zusammenspiel mit dem Licht vermitteln sie einerseits den Eindruck von großer Lebendigkeit, andererseits ist ihnen in ihrem Glanz und Schimmer eine überzeitliche Wirkung eigen, sah man doch gerade im Licht die Manifestation des Göttlichen. Besonders geeignet für die prestigeträchtige Ausstattung repräsentativer Räume dienten Mosaiken vom 4. bis zum frühen 14. Jahrhundert vor allem dem Schmuck von Kirchen. Mit den frühchristlichen Apsismosaiken und Mosaikzyklen nahm zugleich die christliche Bildkunst monumentalen Maßstabs ihren Anfang. Wenngleich seit dem 12. Jahrhundert um neue Bildinhalte ergänzt, blieben die frühchristlichen Themen bis ins hohe Mittelalter bestimmend. In ihren Stilmitteln zeigen die Mosaiken bereits seit dem frühen Mittelalter ein deutlich der christlich-transzendentalen Weltsicht konformes Gepräge.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.12.2009

Julia Voss preist geradezu überwältigt diesen monumentalen Prachtband über italienische Wand- und Gewölbemosaiken von 300 bis 1300, und sie freut sich nachdrücklich, dass diese durch ihre Größe und mitunter schwere Erreichbarkeit eher sperrige Kunst nun auch für Leser außerhalb von Fachkreisen zugänglich gemacht wird. Die Rezensentin verspricht in diesem Band jede Menge "Überraschungen und Entdeckungen" und besonders angetan hat es ihr offensichtlich das zwischen 1140 und 1170 entstandene "wunderbare Mosaik" der Cappella Palatino in Palermo mit der Schöpfungsgeschichte. Dass man sich dieses jetzt bequem zuhause auf dem Sofa anschauen kann, das ist das Verdienst dieses schönen Bildbands, so Voss begeistert.

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