Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Johann Lippet

Das Leben einer Akte

Chronologie einer Bespitzelung

Cover: Das Leben einer Akte

Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2009
ISBN-10 3884233319
ISBN-13 9783884233313
Kartoniert, 158 Seiten, 18,90 EUR

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Klappentext

Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit in Form einer Geheimdienstakte gehört zu den unangenehmsten Formen der Auseinandersetzung mit der eigenen Person, die man sich denken kann. Johann Lippet hat sich ihr gestellt - in einer detailreichen Aktenlektüre berichtet er von seiner langjährigen Bespitzelung im Rumänien unter dem Diktator Ceausescu. Lippets Chronologie ist ein Anfangspunkt der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Temeswarer Schriftsteller in der Zeitspanne von 1972-1987.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 14.12.2009

Rezensent Arno Widmann fragt sich, ob das Bekenntnis des rumäniendeutschen Lyrikers Werner Söllner, für die Securitate gearbeitet zu haben, durch diese Publikation ausgelöst wurde. Johann Lippet dokumentiert darin, was die Securitate von 1982 bis 1987 über ihn festgehalten hat, dokumentiert werden darin aber auch wie bereits Anfang der Siebziger eine "Quelle Walther" - also Söllner - Lippets Gedichte für die Securitate interpretierte. Detailliert beschreibe Lippet, dass es den die Überwachungsorganen nie an Informanten fehlte oder welche Bedeutung den Textanalysen und Übersetzungen zukam. Nach der Lektüre möchte Widmann nicht ausschließen, dass weitere Enthüllungen oder Bekenntnisse folgen werden.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren