Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Richard Stark

Das große Gold

Ein Parker-Roman

Cover: Das große Gold

Zsolnay Verlag, Wien 2009
ISBN-10 3552054804
ISBN-13 9783552054806
Gebunden, 265 Seiten, 16,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein. Parker muss bei einem Plan mitmachen, der ihm von Anfang an missfällt, obwohl er todsicher scheint. Seine Gefängniskumpane brechen mit seiner Hilfe bei einem Juweliergroßhändler ein und holen sich die Klunker, doch auf dem Rückweg kommen nur noch drei von ihnen knapp davon. Vor dem einzigen Ausgang aus dem Warenlager wird bald die Polizei aufkreuzen, und Parker muss für die Flucht seinen ganzen Scharfsinn aufbieten. Dann begeht aber ausgerechnet Brenda, Ganovenbraut und eigentlich Profi, eine Dummheit.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.11.2009

Rezensent Ulrich Baron berichtet genüsslich von diesem neuerlichen Parker-Krimi aus der Feder des mittlerweile verstorbenen Autors Richard Stark. Nach einem missglückten Einbruch kommt Parker in den Knast, wo er naturgemäß nicht lange bleiben will. Und prompt lässt er sich zu einem weiteren Einbruch überreden. Was den Rezensenten besonders für diesen Berufsganoven einnimmt, ist dessen instrumentelles Verhältnis zu Gewalt, Psychologie oder Empathie, Baron sieht in ihm quasi einen "Souverän des Verbrechens". Und auch die lakonische-schlichte Ausstattung des Hardboiled-Helden gefällt dem Rezensenten: "Keine Kinder, keine Hunde, keine Musik bei der Arbeit."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren