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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Barney Hoskyns

Tom Waits

Ein Leben am Straßenrand

Cover: Tom Waits

Heyne Verlag, München 2009
ISBN-10 3453266331
ISBN-13 9783453266339
Gebunden, 701 Seiten, 24,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch. Tom Waits, der seit 40 Jahren die kulturelle Landschaft wie kein Zweiter prägt, ist eine der einflussreichsten und charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Als Musiker, Schauspieler und Theaterregisseur feiert er Erfolge, ohne sich je gängigen Trends anzupassen. Bruce Springsteen, Rod Stewart, Johnny Cash oder die Eagles coverten seine Songs; mit Filmrollen in "Down By Law" oder "Short Cuts" machte er sich auf der Leinwand unsterblich.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Barney Hoskyns: Tom Waits - Leseprobe beim Heyne Verlag

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 22.04.2010

Nach der Lektüre dieser 700-seitigen Tom-Waits-Biografie ist Stefan Hentz, wie er schreibt, gleich zum Plattenspieler durchgestartet, um alte Waits-Alben hervorzuziehen. Denn mit großer Liebe für Detail werde hier die Geschichte des Lehrerkindes Thomas Allen Waits erzählt, wenn auch ohne dessen Unterstützung. So musste sich Barney Hoskyns seine Informationen im Wesentlichen aus Zeitungsartikeln, Interviews und vor allem aus vielen, vielen Songs ziehen, die Waits im Laufe seines Lebens geschrieben habe. Zwar bleiben spektakuläre Enthüllungen, wie man liest, aus. Auch kommt der Biograf dem Gegenstand seines Interesses wohl nicht wirklich nahe und kann auch manch Widersprüchliches an Mensch oder biografischem Material nicht aufklären. Der Kritiker hat das Buch trotzdem gern gelesen.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.12.2009

Diese pünktlich zum sechzigsten Geburtstag des Meisters erscheinende Tom-Waits-Biografie von Barney Hoskyns entgeht laut Jan Wiele zwar der Falle, Dichtung und Wahrheit in Bezug auf Waits zu verwechseln. Zum Füllhorn von Trivialitäten und Anekdoten wird sie allerdings gelegentlich. Gelernt hat Wiele trotzdem etwas. Über Waits, den genialen Theatermusiker, und die ungeheure Wirkungsgeschichte des musizierenden Dichter-Trinkers etwa (siehe das Namensregister!). Nur über den Komiker Waits hätte er gerne mehr erfahren. Unterhaltsamer, genauer und besser übersetzt als alle bisherigen biografischen Anläufe findet er den Band allemal. Noch besser ist nur die lebende Legende selbst, meint er.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.11.2009

Durchwachsen scheint Rezensent Bernd Graff diese 700-Seiten-Biografie über Tom Waits, die Barney Hoskyns vorgelegt hat. Sicher, die Herausforderung, die Schwierigkeit, die eine Biografie über diesen Künstler darstellt, ist ihm bewusst, sie liegt in seinen Augen vor allem darin, den Menschen Waits nicht mit der Bühnenfigur zu verwechseln. Und hier liegt für Graff auch die Crux von Hoskyns' Buch, für das er keinerlei Unterstützung durch den öffentlichkeitsscheuen Waits erhalten hat: das Leben, das der Autor beschreibt, so der Rezensent, "dürfte nicht das von Tom Waits sein, sondern das seines Bühnen-Avatars". Er attestiert Hoskyns zugleich, minutiös recherchiert zu haben. Und er lobt diese "Indizienbiografie" als überaus "unterhaltsam", gerade wenn es um die jungen Jahre des Musikers geht. Andererseits stört ihn der oft "penetrant werdende Psychologismus" des Autors.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren