Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Tilar J. Mazzeo
Veuve Clicquot
Die Geschichte eines Champagner-Imperiums und der Frau, die es regierte
Klappentext
Während Europa noch unter den Folgen der Napoleonischen Kriege litt, setzte sich Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin über die Konventionen ihrer Zeit hinweg und übernahm die Weinhandlung ihres früh verstorbenen Mannes. Die einfallsreiche, resolute Geschäftsfrau erfand neue Herstellungsverfahren, exportierte ihren Champagner weltweit und wurde eine der ersten großen Frauen der Wirtschaftsgeschichte. An einem Tag arrangierte sie heimliche und riskante Champagnerlieferungen nach Russland, an einem anderen plauderte sie mit Napoleon und Josephine Bonaparte. Das Erbe der klugen und kühnen Unternehmerin lebt noch heute - nicht nur unter dem berühmten Label.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2009
Ah, Champagner! Ulla Fölsing findet das Buch über die Frau hinter der Marke "Veuve Clicquot" allerdings nicht halb so perlend wie ein Gläschen von der berühmten Witwe. Schockierende Mitteilungen wie die, dass der Champagner eigentlich in Großbritannien erfunden wurde, machen die Lektüre für Fölsing auch nicht prickelnder. Zwar staunt sie über den Geschäftssinn der Barbe Nicole Clicquot, den Tilar J. Mazzeo in ihrer Biografie mittels Papieren aus dem Firmenarchiv "minutiös" belegen kann. Was so an Privatem, dem eigentlich Interessanten, zutage kommt, hält Fölsing aber eher für Peanuts. Keine Briefe, keine Tagebücher, nichts. Und die nackte Fantasie der Autorin, gemixt mit ein bisschen historischer Kenntnis und einem Interesse an Genderstudien und Weintourismus - das schmeckt der Rezensentin doch zu schal.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








