Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.11.2009
Aha, der Knigge und Ovids Liebeskunst also. Das sind die Vorbilder, die Burkhard Müller dem Autor der hier versammelten Texte schmeichelnd unterstellt, wenn er konstatiert, Max Goldt gehe es um die sanfte Kontrolle und Korrektur seiner Mitmenschen. Etwa, wenn Goldt sich den Vorzügen der Umhängetasche widmet oder der Beleuchtung in Hotelzimmern, in denen man überhaupt nicht mehr lesen kann. Stets kommt für Müller dabei scheinbar Offensichtliches zu seinem Recht, wird Naheliegendes betont und zum Bedenken angeregt. Und wenn Goldt dabei manchmal unnötig kompliziert und kauzig wird, so hat Müller Nachsicht: Es ist bloß das wilde Fuchteln des einsamen Rufers um Aufmerksamkeit.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.10.2009
Rezensent Michael Rutschky outet sich als großer Fan von Max Goldt. Da dessen Stil zwar wirklich besonders ist, aber im Grundsätzlichen nur wenig variiert, widmet er sich in seiner Besprechung dem neuen "Buch namens Zimbo" nur am Rande. Den Titel kann er sich lediglich mit einem Verweis auf Goldts "Hermetismus" erklären, geheime Traditionen", in die man entweder eingeweiht ist oder nicht, erklärt bekommt man sie jedenfalls nicht. Meist aber bemüht sich Rutschky in seinem Text um eine allgemeine Kategorisierung von Goldts Schreibstil. "Stillleben" sind sie seiner Meinung nach, wobei Goldt die "Monumentalthemen" nur im Vorbeigehen streife und damit sehr geschickt Peinlichkeiten aller Art vermeide. Trotzdem beweist er nach Meinung des Rezensenten ein "absolutes Gehör", was die "Sittenverstöße des modernen Lebens" angeht.
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Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
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Francois Walter: Katastrophen
15.03.2010: Für die Natur gibt es keine Katastrophen, nur für die Menschheit. Der Schweizer Historiker Francois Walter hat eine Kulturgeschichte ihrer Bewältigung geschrieben und der Sinnsuche des Menschen: Strafe Gottes, Prüfung der Gottesfürchtigen sowie Ansporn zu neuen technischen Entwicklungen. Hier eine Leseprobe aus "Katastrophen". Mehr lesen
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11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen


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