Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.11.2009
Aha, der Knigge und Ovids Liebeskunst also. Das sind die Vorbilder, die Burkhard Müller dem Autor der hier versammelten Texte schmeichelnd unterstellt, wenn er konstatiert, Max Goldt gehe es um die sanfte Kontrolle und Korrektur seiner Mitmenschen. Etwa, wenn Goldt sich den Vorzügen der Umhängetasche widmet oder der Beleuchtung in Hotelzimmern, in denen man überhaupt nicht mehr lesen kann. Stets kommt für Müller dabei scheinbar Offensichtliches zu seinem Recht, wird Naheliegendes betont und zum Bedenken angeregt. Und wenn Goldt dabei manchmal unnötig kompliziert und kauzig wird, so hat Müller Nachsicht: Es ist bloß das wilde Fuchteln des einsamen Rufers um Aufmerksamkeit.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.10.2009
Rezensent Michael Rutschky outet sich als großer Fan von Max Goldt. Da dessen Stil zwar wirklich besonders ist, aber im Grundsätzlichen nur wenig variiert, widmet er sich in seiner Besprechung dem neuen "Buch namens Zimbo" nur am Rande. Den Titel kann er sich lediglich mit einem Verweis auf Goldts "Hermetismus" erklären, geheime Traditionen", in die man entweder eingeweiht ist oder nicht, erklärt bekommt man sie jedenfalls nicht. Meist aber bemüht sich Rutschky in seinem Text um eine allgemeine Kategorisierung von Goldts Schreibstil. "Stillleben" sind sie seiner Meinung nach, wobei Goldt die "Monumentalthemen" nur im Vorbeigehen streife und damit sehr geschickt Peinlichkeiten aller Art vermeide. Trotzdem beweist er nach Meinung des Rezensenten ein "absolutes Gehör", was die "Sittenverstöße des modernen Lebens" angeht.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








