Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ross King

Machiavelli

Philosoph der Macht

Cover: Machiavelli

Albrecht Knaus Verlag, München 2009
ISBN-10 3813503488
ISBN-13 9783813503487
Gebunden, 287 Seiten, 19,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Stefanie Kremer. Mit Abbildungen. Niccolo Machiavelli liebte das Leben, machte sich wenig Illusionen über die Natur des Menschen und verfolgte konsequent die Interessen seiner Heimatstadt Florenz. Ross King entwirft ein differenziertes Bild dieses ersten Realpolitikers der europäischen Geschichte. Machiavelli gilt als faszinierendster und einflussreichster Denker der italienischen Renaissance. Er steht im Ruf, ein besessener Machtmensch gewesen zu sein. Sein Hauptwerk "Il Principe" (Der Fürst) wird noch heute als Brevier der rücksichtslosen Machtpolitik gelesen. Doch wer war Machiavelli wirklich?
King zeigt uns einen Menschen, der das Leben liebte und in vollen Zügen genoss, der egozentrisch war und gelegentlich herablassend selbst gegenüber seinen politischen Auftraggebern aus der Signoria von Florenz. Er hatte mächtige Widersacher, die jedoch seiner scharfen Intelligenz, seinem Selbstbewusstsein und seiner spitzen Zunge selten gewachsen waren. Sein Urteilsvermögen ließ sich nicht trügen, und er machte sich keine Illusionen über die Moral der Menschen.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Ross King: "Machiavelli" - Leseprobe beim Knaus Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009

Nicht der Theoretiker Niccolo Macchiavelli, der Denker, der mit der postumen Veröffentlichung seines Regierungshandbuchs "Der Fürst" berüchtigt wurde und berühmt, nicht dieser Macchiavelli wird hier noch einmal vorgestellt - sondern der Mensch Macchiavelli, wie er im Leben stand. Als Diplomat, als Berater des Stadtstaats Florenz, auch als Komödienautor, und als den Freuden des Lebens, den erotischen nicht zuletzt, zugewandter Mann. Eingebettet wird dieses Leben, an dessen Ende übrigens das politische Scheitern, das Exil und im Exil erst die Niederschrift des "Principe" stand, in die Sozialhistorie seiner Zeit. Darin, und auch darin, dass die Figur komplett entdämonisiert wird, sieht Rezensent Dirk Schümer das große Verdienst dieser Biografie.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren