Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Klassische Musik mögen viele. Aber gerade dort, wo man sie in ihrer ganzen Schönheit live und authentisch erleben kann, im Konzertsaal, fühlen sich manche fremd und unbehaglich. Das liegt nicht zuletzt an überkommenen Traditionen und Ritualen, die sich dem Laien nur schwer erschließen. Der Geiger Daniel Hope begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Was macht der Geiger, wenn ihm eine Saite reißt? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden? Dies sind nur einige der Fragen, auf die das Buch Antworten gibt. Daniel Hope und Wolfgang Knauer laden ein zu einem vergnüglichen und lehrreichen Ausflug hinter die Kulissen des Konzertbetriebs.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.2009
Rezensent Michael Gassmann nimmt Daniel Hopes "Wegweiser für Konzertgänger" freundlich auf. Er würdigt das Buch als "geradlinige Einführung in das Wesen und die Riten des klassischen Konzertbetriebs". Auf sympathische und humorvolle Art erfährt der Leser in seinen Augen das Wichtigste zu musikgeschichtlichen Epochen, zur Kleiderordnung auf der Bühne und im Saal, zum Seelenleben eines Orchesters, zum Verhältnis von Dirigent und Solist, zur Frage des Lampenfiebers oder zu den Bräuchen des Verbeugens und Beklatschens. Der Prämisse des Buchs, das Interesse an Klassik habe spürbar nachgelassen, kann der Rezensent allerdings nicht zustimmen. Nichtsdestoweniger attestiert er dem Buch, einen guten Zugang zur klassischen Musik zu bieten, und hofft, es möge jene Leser erreichen, an die es sich richtet.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.10.2009
Helmut Mauro äußert sich einleitend ein wenig spöttisch über die Marketingstrategien des südafrikanischen Violinisten Daniel Hope, der seine Einspielungen gerne mit Buchveröffentlichungen verbindet. Dass der Ratgeber für Konzertneulinge so betagt daherkommt als "wäre man versehentlich in eine Kaffeeklatsch-Runde ältlicher Tanten geraten" macht die Sache auch nicht besser. Konkret vorzuwerfen hat er Hope, neben schalen Musikerwitzen, lahmen Anekdoten und aufdringlicher Selbstbeweihräucherung, dass das Buch am Publikum vorbei geschrieben wurde. Weder informativ noch unterhaltsam, sondern belehrend, reichlich allgemein und teilweise antiquiert in der Themenauswahl (Garderobe, Expertentum, Applaus) umschifft der Musiker-Autor die "Geheimnisse um das Entstehen eines Konzertes und das Funktionieren des globalen Betriebes" ärgert sich der Rezensent.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








