Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck. China, Anfang des 17. Jahrhunderts: Für Zeitgenossen ist es unvorstellbar, dass die Ära der Ming, die Politik, Kultur und Gesellschaft in China zu vorher unerreichter Blüte geführt haben, jemals enden wird. Dann setzen die Mandschu der Ming-Dynastie 1644 ein Ende. Zhang Dai ist der berühmteste Chronist dieser untergegangenen Epoche und gilt bis heute als Meister des philosophischen Essays. Der weltweit renommierte Sinologe und Historiker Jonathan D. Spence erzählt in seinem neuen Buch das Leben dieses gelehrten Exzentrikers und zeichnet gleichzeitig ein Panorama der 200 Jahre währenden Ming-Dynastie, deren Geschichte für die meisten Europäer noch immer im Dunkeln liegt.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2009
Jonathan Spences "Die Rückkehr zum Drachenberg" hat nach Ansicht der sehr eingenommenen Rezensentin Caroline Schnyder anderen Versuchen, sich an China anzunähern, die Perspektive voraus: Spence, ein "herausragender Kenner des vormodernen China" zeichnet das China des 17. Jahrhunderts aus der Innenperspektive. Seine Hauptfigur ist der 1597 geborene Zhang Dai - wie der Autor selbst ein Essayist und Historiker. Zhang verbrachte, wie die Rezensentin zusammenfasst, die erste Hälfte seines Lebens als Privatgelehrter und Hedonist aus vornehmem Haus, verlor mit dem Ende der Mingdynastie 1644 aber Macht und Reichtum und bemühte sich danach in Essays und historiografischen Texten, die Gründe für den Sturz der Dynastie zu verstehen. Dabei teilt Zhang Dai mit Jonathan Spence die Vorliebe für lebendige Details, so dass Spence ganz auf die Wirkung der Beobachtungen seines Protagonisten vertrauen kann. "Ein großartiges Buch" über den Zerfall eines Reiches aus der Binnenperspektive, resümiert Caroline Schnyder.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








