Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Chinesischen von Ulrich Kautz. Der Roman erzählt die Geschichte eines Mannes in mittleren Jahren - unglücklich verheiratet, zeugungsunfähig, mit spärlichem Haarwuchs -, der sich Mitte der neunziger Jahre des 20. Jh. als Leiter eines "Forschungsinstituts für Kultur" in einer chinesischen Provinzstadt vornimmt, wenigstens einmal im Leben etwas zustande zu bringen, das seinen Prinzipien und innersten Wünschen entspricht. Er verstrickt sich dabei jedoch in eine Farce, an deren Ende er - nein, nicht ganz mit leeren Händen dasteht, sondern, immerhin! - die Frau seines Lebens gefunden hat, eine ebenso spröde und unkonventionelle wie intelligente und liebesfähige Persönlichkeit.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.09.2009
Zwar ist dem Rezensenten Ludger Lütkehaus nicht so ganz klar, was dieser Roman von Feng Li überhaupt sein will oder soll - ob nun "Liebesroman, Geschlechtergroteske, Satire auf das von den Funktionären beherrschte 'kulturelle Leben'" -, aber gut unterhalten fühlt er sich trotzdem. Daran ändert auch nichts, dass der Spannungsbogen der Geschichte nicht so richtig funktioniert. Dafür erfreut Lütkehaus sich zum Beispiel an den ",individuellen, konturenscharfen Charakteren", an der "feinen Ironie", die die Geschichte durchzieht, und ganz allgemein am Humor der Autorin. Sie ist für ihn ein weiterer Beleg für seinen sich mit jeder Lektüre festigende Einschätzung: "In wenigen Literaturen der Welt wohl geht es so witzig zu" wie in der chinesischen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








