Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Marcus Sedgwick

Rot wie Blut - Weiß wie Schnee

Roman (ab 13 Jahren)

Cover: Rot wie Blut - Weiß wie Schnee

dtv, München 2009
ISBN-10 3423623934
ISBN-13 9783423623933
Kartoniert, 361 Seiten, 9,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. Russland, schon allein das Wort übt auf den jungen Arthur Ransome eine ungeheure Faszination aus. Also macht er sich auf den Weg und erlebt hautnah die Bolschewiki, die Ermordung der Romanows und die Geburtsstunde der Sowjetrepublik. In diesem ganzen Durcheinander verliebt Arthur sich in Evgenia, die Sekretärin eines mächtigen Politikers. In einer Atmosphäre, in der jeder jedem misstraut, finden die beiden Menschen, die sich ganz und gar vertrauen, einen Weg zur gemeinsamen Flucht. Haben etwa die Juwelen, die in Trotzkis Arbeitszimmer verwahrt wurden und für den revolutionären Kampf im Westen eingesetzt werden sollten, bei der Ausreise geholfen?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.08.2009

Lobend spricht Reinhard Osteroth über Marcus Sedgwicks neuen Jugendroman "Rot wie Blut - Weiß wie Schnee". Nicht umsonst erinnere der Titel an eine Märchenzeile, denn der Held des Buches, der historisch reale Arthur Ransome, führte ein abenteuerliches Leben. Er war nicht nur Sedgwicks Lieblingsautor, sondern auch Agent während der russischen Oktoberrevolution und geriet alsbald zwischen die Fronten von Weiß- und Rotarmee. Osteroth scheint durch den "virtuosen" Roman, in dem er Elemente von Märchen, Historienroman, Spionage- und Liebesgeschichte erkennen kann, viel gelernt zu haben über Ransomes Leben. Trotzdem: Durch seine elegante und eigenwillige Art zu schreiben, ehre Sedgwick die "turbulente Lebensgeschichte" des Arthur Ransome.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren