Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Antoine de Saint-Exupery

Manon, Tänzerin

Eine Erzählung und 13 Liebesbriefe

Cover: Manon, Tänzerin

Kar Rauch Verlag, Düsseldorf 2009
ISBN-10 3792000601
ISBN-13 9783792000601
Kartoniert, 107 Seiten, 9,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Annette Lallemand. "Ich bin für die Männer geschaffen", sagt Manon. Die Männer brauchen sie, nutzen sie aus. Mit einem seriösen Mann versucht sie aus diesem Alltag zu entfliehen, kehrt aber verstoßen und verloren zurück. Der Erzählung "Manon, Tänzerin" folgen sechs Briefe an Louise de Vilmorin und sieben an Natalie Paley. Louise de Vilmorin ist seine frühere Verlobte, mit der er trotz Heirat und weiterer Bekanntschaften sich weiterhin verbunden fühlte. Natalie Paley war eine schillernde Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und eine frühere enge Bekannte Antoine de Saint-Exuperys. Die Atmosphäre dieser Schriften ist gedämpft, morbide und depressiv. Das Thema ist, mit vielen ihrer Facetten, die Liebe.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2009

Ah, neue Liebesbriefe! Anja Hirsch ist hin und weg von Saint-Exuperys schmachtender Rhetorik und seinem Händchen für den richtigen Kommentar in allen Lebenslagen. Wahrhaft beglückt zeigt sich Hirsch auch angesichts der im Liebesbriefbändchen enthaltenen bislang unveröffentlichten Erzählung des Twens Saint-Exupery. Leicht und keck und kantig - charmant, findet Hirsch und widmet sich rasch noch einmal den Beschwörungen des liebeskranken, geheimnisvollen Postpiloten.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren