Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas. Ein opulent ausgestalteter Zeit- und Gesellschaftsroman. Die Niederlande, 1912: Werfteigentümer Berend Bepol will sich zur Ruhe setzen. In seinem Schwiegersohn Niesten glaubt er den perfekten Nachfolger für die Betriebsleitung gefunden zu haben, doch plötzlich dreht sich der Wind und die beiden werden zu erbitterten Rivalen.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Thomas Rosenboom: "Der Nachfolger" - Leseprobe bei der DVA
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2009
Hohe Anerkennung zollt Rezensentin Sarah Elsing diesem Roman von Thomas Rosenboom um das Schicksal des Schiffbauers Bernend Bepols, dessen Werft am Boden liegt. Sie sieht darin eine "große Parabel auf die Krise?, die eine Menge mit der heutigen Zeit zu tun hat. Zugleich handelt der im frühen 20. Jahrhundert spielende Roman für sie vom aussichtslosen Kampf des Einzelnen gegen die Übermacht des Epochenwandels. Vor allem aber ist das Werk in ihren Augen die großartige Charakterstudie eines Mannes, "wie es ihn in unserer globalisierten Zeit kaum noch gibt?. Mit Lob bedenkt sie die starke Konstruktion der Rivalität Bepols mit seinem Schwiegersohn und Nachfolger Niesten. Bisweilen ufert Rosenbooms Reichtum an Metaphern für Elsings Geschmack zwar ein wenig aus, im Wesentlichen aber findet sie den Roman brillant erzählt.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.07.2009
Rezensentin Dorothea Dieckmann hat bei der Lektüre dieses Buches gelitten, und sie nimmt es dem Autor umso übler, als er eindeutig was kann. Während sie eingangs zwar lobt, dass er in der Reihe von ihm verfasster monothematischer Romane zum Thema "Markt und Ökonomie" vom Seitenumfang immer disziplinierter werde, muss sie doch erfahren, dass er die schlimmste seiner Untugenden auch auf kürzerer Strecke nicht verloren hat. Diese Untugend ist eine von der Rezensentin als geradezu endlos beschriebene Geschwätzigkeit. Die legt er nun einem der beiden seiner Helden in den Mund, einem Unternehmer und Werftbesitzer namens Berend Bepol. Der sieht sich herausgefordert von einem schweigsamen Mann namens Niesten, der, nachdem Bepol ihm die Unterstützung verweigert hat, im eigenen Garten ein Schiff baut. Das alles spielt im Groningen des frühen 20. Jahrhunderts und wäre spannend und lehrreich und interessant, würde es nicht durch des Helden/Autors Lust am "Salbadern" doch wieder rasend "strapaziös". Da rettet auch das "atemberaubende" Ende des Buches für Dieckmann nicht mehr sehr viel.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








