Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Manuel Samir Sakmani
Der Weg der Hizbullah
Demokratietauglichkeit, Konflikt- und Stabilisierungspotenziale im Libanon
Klappentext
Von obskuren Anfängen im Fahrwasser der iranischen Revolution hat sich die Hizbullah zur stärksten Kraft im Libanon gewandelt: Schiitische Miliz, Regierungspartei, Opposition, islamistisches Netzwerk unter Terrorverdacht, Sozialdienst, Medien- und Wirtschaftsunternehmen, religiöses Gerichtssystem, Verhandlungspartner, nationale Widerstands- und Verteidigungsarmee, verlängerter Arm Syriens und des Iran, moralische Instanz, Spalter und Versöhner, Ideologe und Pragmatiker - die Hizbullah füllte und füllt vielfältige und wechselnde Rollen aus. Manuel Samir Sakmani zeichnet den Weg der Partei Gottes nach und nimmt eine Analyse des Ist-Zustandes und der Perspektiven des Verhältnisses der Hizbullah zum Libanon und seinen Nachbarn vor.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 29.06.2009
Das Buch teilt Rezensent Wolfgang G. Schwanitz in zwei Hälften. Der historische Teil, in dem Manuel Samir Sakmani versucht, die Entwicklung der Hisbollah im Libanon aus der Achse Damaskus-Teheran zu erklären, findet er solide. Im zweiten, aktuellen Teil des Buches stößt sich der Rezensent hingegen mitunter am apologetischen Ton von Sakmanis Ausführungen. Zu der "deutlich sympathischeren" Darstellung der Hisbollah im zweiten Teil und zu Sakmanis Relativierung der von ihr augehenden Gewalt muss sich Schwanitz entsprechend kritischere Passagen im Band erst wieder ins Gedächtnis rufen, um ein ausgeglicheneres Bild zu erhalten.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








