Bücherschau der Woche
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Marianne Hoppe spricht
Andersen, Goethe und Droste-Hölshoff. 1 CD
Klappentext
1 CD mit 78 Minuten Laufzeit. Auf dieser CD sind zum ersten Mal die beiden Andersen-Märchen "Der Schmetterling" und "Die Prinzessin auf der Erbse" von ihr gesprochen zu hören. Der legendäre Abdankungsmonolog aus Goethes "Egmont", der ihr den Namen "Königin der Macht" gab, und die wunderschöne Aufnahme von Goethes Märchen "Die neue Melusine" runden diese Zusammenstellung ab.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.11.2009
Entzückt zeigt sich Gerhard Stadelmaier von Marianne Hoppes "Stimmkunstinterpretationen" von Märchen und Gedichten Andersens, Goethes und Droste-Hülshoffs, die anlässlich des Hundertsten Geburtstag der großen Schauspielerin zu einem Album zusammengestellt wurden. Ihr Vortrag etwa des Andersen-Märchens von der "Prinzessin auf der Erbse" klingt in Stadelmaiers Ohr noch immer hinreißend frisch und frech wie 1955. Hoppes Stimme verwandelt sich für ihn hier in ein "flackerndes, dem Märchen alle Gemütsruhe und alle Seelensicherheit ausbrennendes Irrlicht". Ihre Lesung von Goethes "Neuer Melusine" findet er großartig, weil es der Schauspielerin gelingt, die "wahre Ungeheuerlichkeit" dieser Geschichte einer unmöglichen Liebe zu zeigen. Und auch Hoppes Vortrag von Gedichten Droste-Hülshoffs, bei dem sie "ganz Abendlichtgesang, einsam, groß" wird, hat den Rezensenten begeistert.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.06.2009
Stephan Speicher schätzt Marianne Hoppe nicht nur ungemein als Schauspielerin, die vor allem durch die "Beherrschung der Affekte" überzeugte. Auch als Vortragende literarischer Texte, als die sie auf der vorliegenden CD zu hören ist, begeistert sie den Rezensenten mit ihrem Variationstalent und ihrer musikalischen Lesart. Allein, wie sie in Hans Christian Andersens Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse" siebenmal und jedes Mal ganz unterschiedlich von der "richtigen Prinzessin" liest, bringt den Rezensenten ins Schwärmen. Eine gewisse Distanz dagegen merkt er Hoppes Vortrag von Anette Droste-Hülshoffs Gedichten an und der Aufnahme von Goethes "Neuer Melusine" entnimmt Speicher eine Trockenheit, die dem "Hochstaplerischen, Unernsten" des Textes eine "aktuarische Klassizität" entgegensetzt.
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Uangenehm plausibel
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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