Wann und wo sollte ich das erste Mal Sex haben? Kann ich Küssen lernen? Steh ich auf Mädchen oder auf Jungs? Kann ich Feministin sein und mich trotzdem sexy anziehen? Und was ist, wenn ich gar keinen Sex haben will? Es gibt Fragen, die immer wieder beantwortet werden wollen, aber nicht so einfach zu beantworten sind. Die Unsicherheit ist groß. "Liebes-Erklärungen" ist kein Aufklärungsbuch, es will nicht belehren, hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Stattdessen erzählen die Autorinnen und Autoren von Höhenflügen und Missgeschicken, von Peinlichkeiten und großen Gefühlen. In einer abwechslungsreichen Mischung aus kurzen Protokollen, Anekdoten, Geschichten und Listen geht es um die Entdeckung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Das Buch zeigt, dass die Wege zu einem selbstbewussten Umgang mit der eigenen Sexualitiät verschlungen sind, dass es sich aber immer wieder lohnt, das Abenteuer zu wagen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.09.2009
Ziemlich gelangweilt legt Sieglinde Geisel dieses Buch aus den Händen. Im Buch stehen ihr zu viele "nette Textchen", die Sex bloß als Spaß, nicht aber als Teil des Lebens, der auch gefährlich, verstörend oder befreiend sein kann, behandeln. Der "flotte Pädagogen-Ton" nerve, die Autoren erzählen betont tabufrei und lassen das Gesagte umso harmloser erscheinen. Die Rezensentin hofft, dass aufgeweckte Jugendliche sich von diesem "unentwegt augenzwinkernden Diskurs" nicht zu sehr vereinnahmen lassen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2009
Sehr begrüßen kann Rezensentin Roswitha Budeus-Budde dieses Buch, das offen und pragmatisch Jugendliche über Sex aufkläre. Denn auch wenn am Ende nur eigene Erfahrungen sicherer machen, können ein paar angelesene Tipps ja nicht schaden, meint die Rezensentin und stellt als behandelte Themen unter anderem in Aussicht die Fragen, wie man mit nervigen Verehrern umgeht, was für Sextypen es gibt, auf wen man überhaupt steht und warum das Danach meist anders ist als im Film.
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