Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Eva ist eine gestresste, halb alleinerziehende Mutter und ist schnell überfordert, wenn gleichzeitig die Wäsche gewaschen, ihr Sohn von der Schule abgeholt und eingekauft werden muss. Aber wenn Lasse bei seinem Vater ist, verfällt sie gern wieder ihrer Berliner Neunzigerjahre-Party-Vergangenheit. Am liebsten würde sie mit ihrem Sohn ein ganz "normales" und geregeltes Leben führen, doch als Architektin findet sie keine Arbeit, die zu ihrem Lebensrhythmus mit Kind passt, und dann sind da auch noch diese Männer ...
Mit Tom verbindet sie eine alte DJTänzerin-Symbiose. Er ist ein Spieler und Aufschneider und einfach kein alltagstauglicher Typ. Trotzdem versteift er sich auf die Idee, unbedingt eine Frau heiraten zu müssen. Kolja hingegen ist ein echter und auch ernst zu nehmender Künstler und lebt nur für seine Berufung. Dafür bewundert Eva ihn über alle Maßen. Und Wolf ist zwar für sie "der böse Wolf", aber er kann auch noch viel mehr sein.
Hin und her gerissen zwischen diesen drei Männern, zwischen Vergnügungslust und Alltagsfrust, zwischen finanziellen Engpässen und einer Berliner Boheme, wo es von Überlebenskünstlern nur so wimmelt, versucht sie, ihren eigenen Platz zu finden. Eines Tages stolpert sie mit ihrem Sohn über einen Ausweg, ja fast einen Lebenstraum. Bald schon entdeckt Eva ihr wahres Paradies.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.05.2009
Rasant geschrieben, schrill und schmissig findet Rezensent Rene Hamann diesen Thirty-Something-Roman über das Leben zwischen Hartz IV, Partyhopping und Muttersein. Er gehöre zu den Büchern, die das Genre des Schundromans aus feministischer Sicht neu erfinden würden. Was der Rezensent, trotz verschiedener kompositorischer Mängel des Romans, insgesamt doch als Kompliment versteht. Es gehe um Eva, eine "Partymaus im soliden Alter" und ihre Glücksversuche zwischen den Misslichkeiten geldloser Boheme-Existenz, Leiden an unverbindlichen Männerbeziehungen und alleinerziehender Mutterschaft. Kurz: eine "Loserinnenbiografie", allerdings eine, die den Rezensenten "bis an die Schmerzgrenze" unterhält.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








