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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Pedro Lenz

Plötzlech hets di am Füdle

Banale Geschichten

Cover: Plötzlech hets di am Füdle

Cosmos Verlag, Muri bei Bern 2008
ISBN-10 3305004258
ISBN-13 9783305004256
Gebunden, 144 Seiten, 20,00 EUR

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Klappentext

Pedro Lenz ist ein Erzähler kleiner Welten. Ein Bahnhof, ein Bus, ein Rummelplatz, das sind Orte, an die er uns führt. Zu Menschen, die versuchen, mit ihrem unspektakulären Leben fertig zu werden. Zum Liniger, der beim Znüni in der Baracke vom Lottosechser träumt. Zur jungen Frau, die an einem Sonntagabend unter dem Vordach einer Bar am Boden sitzt und weint. Zum Greppehugo, der keinesfalls so werden will wie sein Vater, der jeden Samstag das Auto schamponiert hat.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.05.2009

Durchwachsen findet Rezensentin Sibylle Birrer diesen Erzählband in Mundart von Pedro Lenz. Wie sie berichtet, ist der Autor als Mundart-Poet Mitglied der Literatur-Combo "Bern ist überall", die in der Schweiz mit experimentierfreudigen, humorvollen Aufritten momentan sehr erfolgreich ist. Die Figuren, die Lenz in "Plötzlech hets di am Füdle" auftreten lässt, beschreibt sie als recht durchschnittliche Gestalten, die in berndeutschen Monologen von ihrem mediokrem Leben erzählen. Sie würdigt Lenz als "begabten Stimmenimitator", der souverän mit den Stilmitteln der mündlichen Rede umzugehen weiß. Allerdings scheinen ihr die Geschichten - von einigen Ausnahmen abgesehen - zu sehr für den mündlichen Vortrag und "zu deutlich auf die Pointe hin" geschrieben zu sein.

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