Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Richard Bauer

Das rekonstruierte Antlitz

Die 1811 geschaffene Mozart-Büste des Züricher Bildhauers Heinrich Keller in der Münchner Residenz

Cover: Das rekonstruierte Antlitz

Residenz Verlag, Neustadt an der Aisch 2008
ISBN-10 3877077293
ISBN-13 9783877077290
Gebunden, 104 Seiten, 18,90 EUR

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Klappentext

Mit 30 s/w- und 16 Farbabbildungen. Die wenigen späten Bildnisse Mozarts, allesamt Profildarstellungen, sind nicht in der Lage, uns eine lebensnahe Vorstellung vom Aussehen des Komponisten in seinen Wiener Jahren zu vermitteln. Dies könnte sich jetzt ändern: 1811 schuf der in Rom ansässige Züricher Bildhauer Heinrich Keller (1771-1832) im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. eine vollplastische Mozart-Büste. Der Autor informiert über die Entstehungsgeschichte dieser bisher unbekannten Skulptur und diskutiert die nicht zuletzt von Witwe Constanze manipulierte bildhafte Erinnerung an ihren Gatten.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2009

Aufschlussreich findet Rezensent Andres Briner diese Studie Richard Bauers über die Mozart-Büste des Zürcher Bildhauers Heinrich Keller von 1771. Wie er berichtet, hat es die Mozart-Ikonografie mit dem Problem zu tun, dass nur wenige gesicherte, aber viele umstrittenen Bildnisse des Komponisten existieren. Bauer, ehemaliger Direktor des Münchner Stadtarchivs, plädiere für die "vollständige und allgemeine Anerkennung" der besagten Mozart-Büste. Die Argumentation des Autors fußt für Briner auf "genauer Beobachtung", historische und ästhetische Gesichtspunkte ergänzten sich dabei. Sein Fazit: ein interessanter Beitrag zur Mozart-Ikonografie.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren