Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Gerd Schultze-Rohndorf

Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939

Errichtung und Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg

Cover: Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939

Olzog Verlag, München 2008
ISBN-10 3789282650
ISBN-13 9783789282652
Gebunden, 409 Seiten, 34,00 EUR

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Klappentext

Die Besetzung der Tschechei durch deutsche Truppen von 1939 bis 1945 und die anschließende Vertreibung der Sudetendeutschen von 1945 bis 1946 werden heutzutage gemeinhin als das "tschechischdeutsche Drama des 20. Jahrhunderts" wahrgenommen. Die Zeit davor löst sich im Nebel des Vergessens auf, dennoch strahlen diese Jahre bis 1939 auf die Zukunft ganz Europas aus: Es sind die Ereignisse jener Zeit, die direkt in den Zweiten Weltkrieg führen. Deshalb ist das tschechisch-deutsche Verhältnis von 1918 bis 1939 ein entscheidender und schicksalhafter Abschnitt der deutschen Geschichte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2009

Kritisch geht Rainer F. Schmidt mit Gerd Schultze-Rhonhofs Buch "Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939" ins Gericht, das aus eher unerfindlichen Gründen seinen Platz auf den Sachbuch-Seiten der FAZ gefunden hat. Die Darstellung der ethnischen und territorialen Grundlagen der Tschechoslowakei, der revolutionären Entstehungsbedingungen des Staates bis 1920, der "Tschechisierung" des Gebiets und des Integrationsdefizit der Tschechoslowakei gehen für den Rezensenten dabei halbwegs in Ordnung. "Problematisch" aber findet er das Buch, wenn es um die Vorgeschichte und Folgen der Münchener Konferenz vom September 1938 geht. Schmidt hält dem Autor vor, die seriöse Forschung zu diesem Thema zu ignorieren und sich stattdessen auf höchst "zweifelhafte Literatur" zu stützen. Auch kommt er nicht umhin, ihm einen "Drall ins Zwielicht des Revisionismus" sowie zahlreiche "unhaltbare" Urteile anzukreiden. Außerdem bedient das Buch nach seiner Einschätzung Klischees, "die von rechtsradikaler Seite hochgehalten werden".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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