Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Irina Tabunowa

Fremdes Territorium

Roman

Cover: Fremdes Territorium

Berlin Verlag, Berlin 2009
ISBN-10 3833305924
ISBN-13 9783833305924
Kartoniert, 222 Seiten, 8,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Russischen von Franziska Zwerg. Igor und Irina haben sich ziemlich betrunken in einer Bar kennengelernt, und Igor muss jetzt geschäftlich in die Tundra. Er gibt ihr den Schlüssel und bittet sie, seine Wohnung zu hüten. Doch da sind noch andere, die Zugang zur Wohnung haben: Dana, die Stripteasetänzerin, Rubin, der sich mit Lyrik und Wodka beschäftigt, und Iwanow, der Schokolade und Klopapier klaut. Und dann ist da noch Irinas Exfreund, der krumme Geschäfte macht und bei Irina Zufluchtvor den Gangstern sucht. Igors Wohnung wird zur Durchgangsstation, einer schläft auf der Hängematte, einer in der Badewanne... Vier Stunden vor Igors Rückkehr ist seine Wohnung völlig leer geräumt, sogar die Tapeten sind von den Wänden gerissen.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
"Fremdes Territorium" von Irina Tabunowa : Leseprobe und mehr Informationen beim Berlin Verlag

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.05.2009

Enttäuscht über die Vorhersehbarkeit seiner Bestandteile (Alkohol, Testosteron, Mafia), ordnet Sebastian Hammelehle den zweiten auf Deutsch erhältlichen Roman von Irina Tabunowa ein in die Kategorie post-sowjetischer Unterhaltungsromane. Dass die Autorin den Text als "zähes" Kammerspiel inszeniert, macht auch die Schwermut nicht wett, die Hammelehle immerhin als neues Handlungselement anerkennt. Die "antikapitalistisch gefärbten" Schauer angesichts des hier vorgeführten wilden Ostblocks, machen für den Rezensenten längst kein großes Lektürerlebnis mehr.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren