Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Zum 80. Geburtstag des Autors am 30. September: eine Sammlung seiner Kurzgeschichten, ausgewählt vom Autor selbst.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Kjell Askildsen: Ein schöner Ort - Informationen und Leserpobe bei Luchterhand
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.11.2009
Peter Urban-Halle stellt den 1929 geborenen norwegischen Autor Kjell Askildsen vor, der hierzulande ziemlich unbekannt, in seinem Heimatland dagegen schon synonym für einen bestimmten Stil genannt wird. "Ein schöner Ort" ist eine Sammlung von zwischen 1966 und 1999 entstandenen Erzählungen und was dem Rezensenten als besonders charakteristisch darin erscheint, sind die misanthropischen, wortkargen Helden, einsame alte Männer, die mit Gefühlen nichts anfangen können, wie er uns wissen lässt. Damit korrespondiert der ausgeprägt minimalistische, karge Duktus der Askildsen'schen Prosa, der laut Urban-Halle aber viel Raum für die Gedanken der Leser lässt und somit ausgesprochen "auf- und anregend" wirke. Sehr angetan ist der Rezensent auch von der neuen Übersetzung der Erzählungen durch Hinrich Schmidt-Henkel, der in seinen Augen genau den richtigen, nämlich einen "trockenen, pointierten Ton" trifft.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.04.2009
Rezensent Aldo Keel freut sich sehr über diese " gediegene deutsche Auswahl" mit achtzehn Geschichten dieser charismatischen Figur der norwegischen Literatur aus den Jahren 1966 bis 1999. Als Qualität und Geheimnis der Erzählungen beschreibt Keel die darin praktizierte "Kürze der Verknappung", in der Verzweiflung immer nüchtern und psychologische wie existenzielle Dimensionen stets an triviale Requisiten gekoppelt blieben. Nie böten Kjell Askildens Erzählungen so etwas wie ganze Lebenspanoramen. Doch die von ihm in den Geschichten beschriebenen Szenen lassen für Keel stets durchschimmern, "weshalb die Figuren so geworden sind, wie sie sind".
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








