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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Kjell Askildsen

Ein schöner Ort

Erzählungen

Cover: Ein schöner Ort

Luchterhand Literaturverlag, München 2009
ISBN-10 3630621554
ISBN-13 9783630621555
Kartoniert, 288 Seiten, 9,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Zum 80. Geburtstag des Autors am 30. September: eine Sammlung seiner Kurzgeschichten, ausgewählt vom Autor selbst.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Kjell Askildsen: Ein schöner Ort - Informationen und Leserpobe bei Luchterhand

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.11.2009

Peter Urban-Halle stellt den 1929 geborenen norwegischen Autor Kjell Askildsen vor, der hierzulande ziemlich unbekannt, in seinem Heimatland dagegen schon synonym für einen bestimmten Stil genannt wird. "Ein schöner Ort" ist eine Sammlung von zwischen 1966 und 1999 entstandenen Erzählungen und was dem Rezensenten als besonders charakteristisch darin erscheint, sind die misanthropischen, wortkargen Helden, einsame alte Männer, die mit Gefühlen nichts anfangen können, wie er uns wissen lässt. Damit korrespondiert der ausgeprägt minimalistische, karge Duktus der Askildsen'schen Prosa, der laut Urban-Halle aber viel Raum für die Gedanken der Leser lässt und somit ausgesprochen "auf- und anregend" wirke. Sehr angetan ist der Rezensent auch von der neuen Übersetzung der Erzählungen durch Hinrich Schmidt-Henkel, der in seinen Augen genau den richtigen, nämlich einen "trockenen, pointierten Ton" trifft.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.04.2009


Rezensent Aldo Keel freut sich sehr über diese " gediegene deutsche Auswahl" mit achtzehn Geschichten dieser charismatischen Figur der norwegischen Literatur aus den Jahren 1966 bis 1999. Als Qualität und Geheimnis der Erzählungen beschreibt Keel die darin praktizierte "Kürze der Verknappung", in der Verzweiflung immer nüchtern und psychologische wie existenzielle Dimensionen stets an triviale Requisiten gekoppelt blieben. Nie böten Kjell Askildens Erzählungen so etwas wie ganze Lebenspanoramen. Doch die von ihm in den Geschichten beschriebenen Szenen lassen für Keel stets durchschimmern, "weshalb die Figuren so geworden sind, wie sie sind".

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