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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Chris Buskes

Evolutionär denken

Darwins Einfluss auf unser Weltbild

Cover: Evolutionär denken

Primus Verlag, Darmstadt 2009
ISBN-10 3896783831
ISBN-13 9783896783837
Gebunden, 360 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Niederländischen von Christiane Kuby und Herbert Post. Im Jahr 1859 erschien ein Buch, das unser Weltbild für immer verändern sollte - Darwins "The Origin of Species". Bis heute zeitigt Darwins Werk auf vielfältige Weise Wirkung - das ist das Thema von Chris Buskes. Nach einer Einführung in die Evolutionstheorie geht es ihm vor allem um die Frage, inwiefern sie in andere Wissenschaftszweige eindringt. Nicht nur in den Biowissenschaften, sondern gerade auch in den Sozialwissenschaften haben Evolutionstheorie und evolutionäres Denken Einzug gehalten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2009

Die Lobpreisung, die dieses Buch in den Niederlanden erfahren hat, ist für Thomas Weber nicht nachvollziehbar. Dem eigenen Anspruch, den Leser mit den Aspekten des evolutionären Denkens innerhalb der Biologie und in den nichtnaturwissenschaftlichen Disziplinen bekannt zu machen, kann Chris Buskes nur teilweise genügen, erklärt Weber. Der Mangel, den Weber erkennt, scheint symptomatisch. Abgesehen von dem "grundsoliden" naturwissenschaftlichen Teil sieht sich der Rezensent einmal mehr mit einer Sicht konfrontiert, die zwar so fragwürdige Wissenschaftszweige wie die Evolutionspsychologie zu honorieren sucht, dafür aber so "aufregende neuere Entwicklungen" wie die hierarchische Selektionstheorie links liegen lässt. Einem naturwissenschaftlich versierten Philosophen wie Buskes, schimpft Weber, dürfte das eigentlich nicht passieren.

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