Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Sprecher: Florian von Manteuffel, Axel Milberg, Christiane Roßbach u. a. Der Hamburger Journalist Georg Laschen wird von seiner Redaktion nach Beirut geschickt, um eine Reportage über den Bürgerkrieg zu schreiben. Begleitet wird er von dem Fotografen Hoffmann. Beide erleben bei ihren Streifzügen bald am eigenen Leib alle Schrecken des Libanon-Konflikts. Der von seiner Todessehnsucht getriebene Laschen wird tagtäglich von der orientalischen Vielfalt des Landes überwältigt - und zugleich vom Gegensatz der Leiden und Entbehrungen der Zivilbevölkerung in eine tiefe persönliche Krise gerissen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009
Wolfgang Schneider kam dieses Hörbuch mit seinem raffinierten Zusammenspiel von Sprache und Komposition mitunter vor wie ein "spoken song". In seiner Besprechung holt Schneider erst einmal weit aus, um Nicolas Born und sein "bestes Buch" vorzustellen und in der Zeit zu verorten. 1979 erschienen, ist der stilistisch "unaufwendige" Roman um den im Libanon das Missverhältnis von Sprache und Wirklichkeit auslotenden Kriegreporter Laschen für Schneider Vermittlungsmedium einer verflossenen Zeit und zugleich die Möglichkeit, das aktuelle Verhältnis von "Medien und Mördern" zu überprüfen. Wie das Buch als Hörspiel funktioniert, schildert Schneider genau. Läuft die monologische, introspektive Anlage des Textes einer solchen Adaption eigentlich zuwider, so kann der Rezensent das Hörerlebnis dennoch als Gewinn verbuchen. Die weitgehend gelungene Besetzung und die elektrifizierte musikalische Umsetzung der im Buch so wichtigen akustischen Eindrücke aus der Kampfzone, lässt uns Schneider wissen, sorgen dafür.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








