Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Tobias Hill

Der Kryptograph

Roman

Cover: Der Kryptograph

C. Bertelsmann Verlag, München 2009
ISBN-10 3570010813
ISBN-13 9783570010815
Gebunden, 318 Seiten, 19,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Regina Rawlinson. Die Steuerfahnderin Anna wird auf den steinreichen John Law angesetzt. Sie soll herausfinden, was der rätselhafte Kryptograph, der Erfinder einer sicheren elektronischen Währung, zu verbergen hat. Weil er so mächtig ist, traut ihm niemand über den Weg. Aber Anna fühlt sich von Law angezogen. Sie weiß, dass sie ihn verstehen muss, um ihn überführen zu können. Es ist eine Welt, in der es keine Sicherheit mehr gibt weder für die Liebe noch für das Geld, denn der so sicher gedachte Währungscode des Kryptographen wird geknackt.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Tobias Hill: Der Kryptograph - Informationen und Leseprobe beim C. Bertelsmann Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009

Die Lorbeeren, die dieser Roman bei seinem Erscheinen im englischen Original 2003 geerntet hat, kommen Hannes Hintermeier faul vor. Ob das an der Übertragung liegt - Hintermeier kann es nur vermuten. Jedenfalls erscheint ihm der Ton bemüht, die Dialoge strapaziös. So rätselhaft Tobias Hill seinen Helden, der im London des Jahres 2021 die Weltwirtschaft lenkt und versenkt, auch auftreten lässt, so sehr die Liebesgeschichte zwischen dem "übergroßen Gatsby" und einer Steuerbeamtin auch philosophisch untermauert wird, Hintermeier findet es "trivial".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren