Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Die Zeit des Booms waren die fünfziger bis siebziger Jahre, die Jahrzehnte einer stabilen Nachkriegsordnung, die mit dem Marshallplan 1947 eingeleitet wurde und im wirtschaftlichen Wandel seit 1973 an ihr Ende kam. Danach gingen grundlegende Veränderungen von der Wirtschaft aus und hatten ihre Wirkung auf die politischen und sozialen Leitvorstellungen in den westeuropäischen Ländern. Das Gesellschaftsmodell der Boom-Epoche wandelte sich mit hoher Dynamik. Das Nebeneinander von Kontinuität und Bruch in Strukturen und Mentalitäten kennzeichnet eine neue Epoche in der europäischen Geschichte.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.11.2009
In höchsten Tönen lobt Dietmar Süß diese Studie der beiden Historiker Anselm Doering-Manteuffel und Lutz Raphael. Dem Rezensenten zufolge gehen die beiden darin dem großen Umbruch in der Arbeitswelt nach, den die westlichen Länder in den siebziger Jahren erlebten, als Bergbau, Stahl- und Textilindustrie, mithin die Grundlage der ökonomischen Nachkriegsordnung. Arbeitslosigkeit und gewaltige Umwälzungen im Finanzsystem waren die Folge aber auch die sich ankündigende Pleite der Ostblock-Staaten. Klug und pointiert findet Rezensent Süß die hier vorgelegten Analysen und sie scheinen ihm auch beispielhaft für eine notwendige Auffrischung der allmählich etwas "angestaubten" Zeitgeschichte.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2009
Dass die beiden Autoren Anselm Doering-Manteuffel und Lutz Raphael mit diesem Buch Zeitgeschichte schreiben, hält Günter Buchstab für unwahrscheinlich. Nicht viel mehr als eine Anregung zum Verständnis von Nachkriegsordnung, Übergangsphase und Strukturbruch nach 1970 erkennt er in den hier vorgeschlagenen Perspektiven. Dabei kann er mit der Darstellung des Wandels und der entsprechenden politik- und sozialwissenschaftlichen Diagnoseversuche aus dem angloamerikanischen Raum durchaus etwas anfangen, findet er die Ausführungen zur Globalisierung und zur Zäsur von 1989/91 erkenntnisfördernd. Vermisst hat Buchstab allerdings eine genauere Beschäftigung mit den politischen, den wirtschaftlichen und vor allem den sozialen Folgen. Der Mensch, meint er, kommt in dieser Zeitgeschichte leider nicht vor.
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