Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Gerhard R. Kaiser (Hrsg.), Siegfried Seifert

Friedrich Justin Bertuch 1747-1822

Verleger, Schriftsteller und Unternehmer im klassischen Weimar

Cover: Friedrich Justin Bertuch 1747-1822

Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2000
ISBN-10 3484107960
ISBN-13 9783484107960
Broschiert, 705 Seiten, 146,23 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) war im Weimar Carl Augusts und Goethes eine bedeutende, noch immer unterschätzte Gestalt - als Schatullier und Geheimsekretär des Herzogs, als Autor, Übersetzer und Herausgeber, als Buchhändler, Verleger, Industrieller, nicht zuletzt als Kommunalpolitiker und politischer Publizist. Die Beiträge vergegenwärtigen ihn in seinen vielfältigen Begabungen und Tätigkeiten wie in seiner programmatischen und praktischen Konsequenz. Mit ihr wusste er sich nicht nur persönlich und ökonomisch, sondern durchaus auch konzeptionell und vorübergehend selbst politisch als selbständige Größe in einem schwierigen Umfeld zu behaupten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2000

Bevor Dieter Borchmeyer auf das Buch zu sprechen kommt, skizziert er zunächst wichtige biografische Stationen des Unternehmers und Verlegers Bertuch und seine Bedeutung für das kulturelle Leben weit über Weimar hinaus. So erinnert der Rezensent daran, dass Bertuch nicht nur "Don Quijote" ins Deutsche übersetzt hat, sondern auch Herausgeber zahlreicher Zeitschriften war, die sich mit so unterschiedlichen Themen wie Mode, Politik, Medizin, Geowissenschaften bis hin zur Gartenkunst befassten. Borchmeyer weiß es sehr zu schätzen, dass im vorliegenden Band die vielen Facetten von Bertuchs Aktivitäten beleuchtet werden und sich die Autoren dabei "ausnahmslos" auf Beiträge beschränken, die "auf Quellendokumentation und -analyse basieren". Dass sie dabei auf "theoretische Extravaganzen oder methodologische Alleingänge" verzichten, gehört für ihn zu den Stärken des Bandes. Bedauerlich findet er lediglich, dass die vielen "Einzelaspekte" eine Biografie nicht wirklich ersetzen können.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren