Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hannes Binder, Peter Stamm

Heidi

Nach Johanna Spyri. (Ab 4 Jahre)

Cover: Heidi

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2008
ISBN-10 3312009820
ISBN-13 9783312009824
Gebunden, 40 Seiten, 16,90 EUR

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Klappentext

Mit zahlreichen bunten Illustrationen. Johanna Spyris "Heidi" ist das weltweit erfolgreichste Kinderbuch aller Zeiten. Jetzt erzählen einer der berühmtesten Schweizer Schriftsteller und der bekannteste Schweizer Illustrator die Geschichte neu. Gemeinsam schaffen sie eine originelle Fassung vom helvetischen Wunderkind.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2008

Sandra Kegel ist hoch erfreut über die gelungene Adaption des Kinderbuchklassikers "Heidi" von Peter Stamm, illustriert von Hannes Binder. Nah an der Originalvorlage von Johanna Spyri wird von der 5jährigen Vollwaisen erzählt, die bei Ihrem Großvater, dem Alm-Öhi aufwächst und dann zur Familie Sesemann ins städtische Frankfurt gegeben wird, wo sie das Heimweh plagt. Kegel schätzt überaus, dass Stamm keine weitere "süßliche" Heidi-Figur erschaffen hat, sondern dass sie wieder als "schwarzhaariger puckhafter Anarchist" erscheint. Auch behält Stamm die sächliche Beschreibung "das Heidi" bei, die, so Kegel, ihre "vermittelnde" Eigenschaft am besten unterstreicht. Kegel gefällt die "eigenwillige Schraffur" Binders, der weder die Bergwelt zu einseitig idyllisch zeichne noch Frankfurt zu abweisend und kalt erscheinen lasse. Erzählung wie Illustration sind, so Kegel, erfreulich kitsch- und klischeefrei.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren