Bücherschau der Woche
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
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Gabriele Köster
Künstler und ihre Brüder
Maler, Bildhauer und Architekten in den venezianischen Scuole Grandi (bis ca. 1600). Dissertation
Klappentext
Mit 63 Abbildungen. Wie lebten Künstler in Venedig im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit? Eine Möglichkeit, sich dieser sozialgeschichtlichen Frage anzunähern, bietet die Untersuchung der Mitgliedschaft von Künstlern in den Scuole grandi. Diese besonders prestigeträchtigen religiösen Laienbruderschaften weisen eine sozial und beruflich heterogene Mitgliederstruktur auf und spiegeln somit das komplexe städtische Gesellschaftsgefüge Venedigs wider. Die vorliegende Untersuchung wirft ein neues Licht auf die soziale Stellung und Tätigkeit so namhafter Künstler wie Jacopo Bellini und seine Söhne, Tizian und Tintoretto sowie zahlreiche unbekannte Maler, Bildschnitzer, Bildhauer, Steinmetze, Architekten und Bauunternehmer. Berufliche und bruderschaftliche Tätigkeit greifen ineinander, weil die Scuole grandi auch als Auftraggeber prächtiger Bruderschaftsgebäude und Freskenzyklen in Erscheinung treten.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.09.2008
Rainer Hoffmann zeigt sich beeindruckt von dieser umfangreichen Studie, mit der die Kunsthistorikerin Gabriele Köster die sechs venezianischen Scuole Grandi und ihre Künstler in den Blick nimmt. Die Scuole Grandi waren Laienbruderschaften, die das geistige und kulturelle Leben im Stadtstaat Venedig maßgeblich bestimmten, erklärt der Rezensent. Die Autorin hat viele bekannte und unbekannte Dokumente ausgewertet und in ihre Untersuchung nicht nur bekannte Künstler wie Tintoretto, oder Bellini eingeschlossen, sondern sage und schreibe 1400 Kunstschaffende, worin auch Steinmetze, Goldschmiede oder Miniaturmaler eingeschlossen sind, so Hoffmann anerkennend. Und so seien der Autorin in ihrer Studie neben einer weit aufgespannten "Sozialgeschichte" der Scuole Grandi auch aufschlussreiche Detailstudien gelungen, rühmt der Rezensent.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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