Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Christel Dormagen. Eine sonderbare Art von Seligkeit empfindet die 39jährige Constance Fenimore Woolson, Großnichte von James Fenimore Cooper und beliebte amerikanische Autorin, als sie sich im Winter 1879 im Hafen von New York nach Europa einschifft. Bis vor kurzem hat sie ihre Mutter gepflegt und mit dem Geld, das sie mit ihren Kurzgeschichten verdient, ihre Familie unterstützt. Nun ist sie frei. Frei für eine Zukunft, in der sie schreiben und Liebhaber haben, aber nie heiraten will. In der Tasche hat sie ein Empfehlungsschreiben an den berühmten Schriftsteller Henry James. Ihn, ihr großes Idol, wird sie endlich kennenlernen. Das erhofft sie sich, als sie im vereisten Liverpool an Land geht.Das schillernde Verhältnis zwischen Constance Fenimore Woolson und Henry James und das tragische Ende der Schriftstellerin in Venedig hat in der Literatur immer wieder Anlass zu Spekulationen gegeben. War es mehr als eine platonische Liebe?
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2008
Die früh verstorbene Elizabeth Maguire erzählt hier die Geschichte der Freundschaft zwischen der beim Publikum beliebten, in der Literaturgeschichte freilich eher marginalen Autorin Constance Fenimore Woolson und dem zu Lebzeiten und bis heute hoch berühmten Schriftsteller Henry James. Im Jahr 1880 lernen sie sich kennen, das Verhältnis ist eng, kühlt aber ab, als Fenimore ihren Freund Harry allzu direkt auf seine Homosexualität anspricht. Überhaupt, stellt der Rezensent Paul Ingendaay fest, sieht James in diesem Roman, der darin der Wirklichkeit treu bleibt, nicht sonderlich gut aus. So schreibt er über die Bücher der Freundin mit ziemlicher Herablassung. Und Elizabeth Maguire lässt Fenimore, ohne dass, so Ingendaay, eine Abrechnung mit Henry James daraus wird, Gerechtigkeit widerfahren. Der Rezensent hat den Roman gerne gelesen und lobt insbesondere die "knappen, impressionistischen Bilder", in denen die Autorin die fiktiven Szenen aus dem Leben von James und Fenimore entfaltet.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








