Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 09.02.2012, 20.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Beard

The End of the Game. Die letzte Jagd

The Last Word from Paradise.

Cover: The End of the Game. Die letzte Jagd

Taschen Verlag, Köln 2008
ISBN-10 3836505312
ISBN-13 9783836505314
Gebunden, 288 Seiten, 29,99 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Researched, photographed, and compiled over 20 years, Peter Beard's "End of the Game" tells the tale of the enterprisers, explorers, missionaries, and big-game hunters whose quests for adventure and "progress" were to change the face of Africa in the 20th century. This landmark volume is assembled from hundreds of historical photographs and writings, starting with the building of the Mombasa Railroad ("The Lunatic Line") and the opening-up of darkest Africa. The stories behind the heroic figures in Beard's work - Theodore Roosevelt, Frederick Courtney Selous, Karen Blixen (Isak Dinesen), Denys Finch-Hatton (the romantic hero of 'Out of Africa'), Philip Percival, J. A. Hunter, Ernest Hemingway, and J. H. Patterson (who became famous as the relentless hunter of the "Man-Eating Lions of Tsavo") - are all contextualized by Beard's own photographs of the enormous region. Shot in the 1960s and '70s in the Tsavo lowlands during the elephant-habitat crisis and then in Uganda parks, Beard's studies of elephant and hippo population dynamics document the inevitable overpopulation and starvation of tens of thousands of elephants and rhinos.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.02.2009

Nach wie vor erschütternd ist der Fotoband "Die letzte Jagd" mit Fotos von Peter Beard von der Großwildjägerei in Afrika, der 1965 erstmals erschien und bei seiner Neuauflage 1977 die Betrachter aufrüttelte, konstatiert der mit pst zeichnende Rezensent. Besonders das in der Ausgabe von 1977 hinzugekommene Kapitel, das erlegte Elefanten zeigt, hat seine verstörende Wirkung nicht verloren, meint der Rezensent, für den das Buch unvermindert die "eindrückliche Trauer" über diese brutale Verwüstung Afrikas transportiert.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2008

Auch nach über vierzig Jahren vermag der Band den Leser und Betrachter zu erschüttern. Das lässt sich unschwer erkennen, wenn Gesine Hindemith über Peter Beards Klassiker der Afrikafotografie in dieser "hochwertigen", überarbeiteten Wiederauflage schreibt. Was der Lebemann und Abenteurer Beard dokumentiert, ist indessen mehr als skandalöses Abbild. Deutlich spürt Hindemith die Stellungnahme des Autors gegen die Fremdinteressen auf dem afrikanischen Kontinent. Das historische Bildmaterial zu grausamen Großwildjagden, Beards Studien über das Massensterben der Elefanten und seine Schilderungen über die ersten weißen Entdecker begreift sie als "Mission", menschliches Verhalten offenzulegen. Die ganze Tragik Afrikas steht der Rezensentin vor Augen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Dressierte Geschichten über dressierte Gefühle

09.02.2012: Großes Ereignis: Peter Nadas' Jahrhundertroman "Parallelgeschichten" liegt vor und beendet damit das Sandkastenspiel der bürgerlichen Literatur. Die Zeit ist überwältigt. Auch Christian Krachts Roman "Imperium" über den Begründer eines Kokusnussreichs kommt bei ihr sehr gut an. Die FAZ liest Hanna Kralls Erinnerungen "Rosa Straußenfedern". Die NZZ lernt in Bernd Stieglers "Belichtete Augen" alles über die Wunder der Optografie. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren