Perlentaucher - Das Kulturmagazin

Anmelden | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Beard

The End of the Game. Die letzte Jagd

The Last Word from Paradise.

Cover: The End of the Game. Die letzte Jagd

Taschen Verlag, Köln 2008
ISBN-10 3836505312
ISBN-13 9783836505314
Gebunden, 288 Seiten, 29,99 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Researched, photographed, and compiled over 20 years, Peter Beard's "End of the Game" tells the tale of the enterprisers, explorers, missionaries, and big-game hunters whose quests for adventure and "progress" were to change the face of Africa in the 20th century. This landmark volume is assembled from hundreds of historical photographs and writings, starting with the building of the Mombasa Railroad ("The Lunatic Line") and the opening-up of darkest Africa. The stories behind the heroic figures in Beard's work - Theodore Roosevelt, Frederick Courtney Selous, Karen Blixen (Isak Dinesen), Denys Finch-Hatton (the romantic hero of 'Out of Africa'), Philip Percival, J. A. Hunter, Ernest Hemingway, and J. H. Patterson (who became famous as the relentless hunter of the "Man-Eating Lions of Tsavo") - are all contextualized by Beard's own photographs of the enormous region. Shot in the 1960s and '70s in the Tsavo lowlands during the elephant-habitat crisis and then in Uganda parks, Beard's studies of elephant and hippo population dynamics document the inevitable overpopulation and starvation of tens of thousands of elephants and rhinos.

Möchten Sie dieses Buch kommentieren?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.02.2009

Nach wie vor erschütternd ist der Fotoband "Die letzte Jagd" mit Fotos von Peter Beard von der Großwildjägerei in Afrika, der 1965 erstmals erschien und bei seiner Neuauflage 1977 die Betrachter aufrüttelte, konstatiert der mit pst zeichnende Rezensent. Besonders das in der Ausgabe von 1977 hinzugekommene Kapitel, das erlegte Elefanten zeigt, hat seine verstörende Wirkung nicht verloren, meint der Rezensent, für den das Buch unvermindert die "eindrückliche Trauer" über diese brutale Verwüstung Afrikas transportiert.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2008

Auch nach über vierzig Jahren vermag der Band den Leser und Betrachter zu erschüttern. Das lässt sich unschwer erkennen, wenn Gesine Hindemith über Peter Beards Klassiker der Afrikafotografie in dieser "hochwertigen", überarbeiteten Wiederauflage schreibt. Was der Lebemann und Abenteurer Beard dokumentiert, ist indessen mehr als skandalöses Abbild. Deutlich spürt Hindemith die Stellungnahme des Autors gegen die Fremdinteressen auf dem afrikanischen Kontinent. Das historische Bildmaterial zu grausamen Großwildjagden, Beards Studien über das Massensterben der Elefanten und seine Schilderungen über die ersten weißen Entdecker begreift sie als "Mission", menschliches Verhalten offenzulegen. Die ganze Tragik Afrikas steht der Rezensentin vor Augen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...

Buch: Klar bin ich eine Ost-Frau!Martina Rellin: Klar bin ich eine Ost-Frau!
Martina Rellin hat sich mit Frauen aus dem Osten darüber unterhalten, was sie wirklich bewegt, wie sie ihr ...

Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Christopher Isherwood: Löwen und Schatten

08.02.2010: Großartig erzählt Christopher Isherwood in "Löwen und Schatten" von seiner Schul- und Studienzeit in London und Cambridge in den zwanziger Jahren, von seinen ersten Schreibversuchen und seinen ersten Freunden und Liebhabern. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen

Miljenko Jergovic: Freelander

01.02.2010: Karlo Adum heißt der Held in Miljenko Jergovics neuem Roman "Freelander". Er ist ein pensionierter Lehrer und begibt sich eher widerwillig auf eine Irrfahrt durch Kroatien nach Bosnien und Herzegowina. Zu einer Testamentseröffnung. Lesen Sie hier einen Auszug.
Mehr lesen

Alain Mabanckou: Black Bazar

25.01.2010: Alain Mabanckou erzählt in seinem Roman "Black Bazar" sehr selbstironisch von den Träumen afrikanischer Männer, die in Paris ihr Glück suchen. Und hin und wieder auch einen Rückschlag verschmerzen müssen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Archiv: Buchautoren