Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Gottfried Keller
Gottfried Keller: Sämtliche Werke
Historisch- kritische Ausgabe. Band 13: Frühe Gedichtsammlungen
Klappentext
Herausgegeben von Thomas Binder, Karl Grob, Peter Stocker, Walter Morgenthaler. Unter Mitarbeit von Dominik Müller. 1846 erschien Kellers erstes Gedichtbändchen (Gedichte), stark geprägt von der politisch motivierten Tendenzliteratur der Zeit. Mit den Neueren Gedichten von 1851/54, die sich um neue Ausdrucksweisen bemühen, endet Kellers frühes lyrisches Schaffen. Ähnlich der zweiten Fassung des Grünen Heinrich, die an die Stelle der ursprünglichen Fassung trat, sollten die Gesammelten Gedichte von 1883 die früheren Gedichtpublikationen ersetzen. Band 13 der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA) präsentiert die frühen Sammlungen vollständig und im originalen Wortlaut, wobei die Neueren Gedichte in beiden, stark voneinander abweichenden Auflagen wiedergegeben werden.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2008
Rezensent Manfred Koch gibt beim Studium dieses dreizehnten Bandes der historisch-kritischen Gottfried-Keller-Edition mit dessen Gedichten besonders die Faszination zu Protokoll, die ihm die Beobachtung bereitet hat, wie die Gedichte Kellers immer besser werden, je mehr des späten Erzählers sich darin findet. Insgesamt verdankt der Rezensent dem Band die Begegnung mit ebenso furchtbaren wie starken lyrischen Bildern über das Dichten an sich. Von der Trauer beispielsweise über das Fehlen wirklicher "Lebensberührung", das Keller für Koch in so unvergleichlich kristalliner Klarheit zu sehen und dann in seinen Gedichten mit für den Rezensenten "unendlich reizvollen" Facetten und Spiegelungen darzustellen verstanden habe.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







