Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.08.2000
Tanja Hommen ist sehr angetan von der Studie, die anhand der Biografie von vier Frauen das Verhältnis von Feminismus und Marxismus beleuchtet. "Eindrucksvoll" führe die Autorin vor, wie stark beispielsweise Bakunin und Proudhon, zwei zentrale Persönlichkeiten der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA), von feministischen Positionen geprägt wurden. Indem Schrupp das Leben und Denken von vier Feministinnen darstelle, werde aber auch deutlich, wie unterschiedlich die feministischen Standpunkte waren. Interessant sei auch die Darstellung der Veränderung vom Verhältnis der Frauenbewegung zur IAA, die in den Jahren zwischen 1850 und 1880 zur Verdrängung von "frühsozialistisch-feministischen Utopien" führte. Die Rezensentin lobt die "äußerst lesenswerte" Studie und glaubt, dass sie auch Licht auf die feministischen Debatten der 70er und 80er Jahre werfen kann, was das Buch in ihren Augen zu einer besonders lohnenswerten Lektüre macht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…