Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Philip Rosin
Kurt Georg Kiesinger und Charles de Gaulle
Die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen in der Zeit der Großen Koalition 1966-1969.
Klappentext
Die Beziehung zwischen Bonn und Paris in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre war eine Abfolge von Krisen. An die Stelle der Euphorie der späten Adenauer-Zeit war mittlerweile Ernüchterung getreten. Die Große Koalition bemühte sich zwar intensiv um eine Verbesserung der Beziehungen zu Frankreich, doch waren die Interessen und Positionen beider Länder zu verschieden. Meinungsunterschiede gab es insbesondere hinsichtlich der diskutierten Erweiterung der EWG um Großbritannien und bezüglich der Haltung gegenüber den in den Vietnamkrieg verstrickten Vereinigten Staaten von Amerika. Darüber hinaus scheiterte der Versuch einer gemeinsamen deutsch-französischen Ostpolitik. Kurt Georg Kiesinger und Willy Brandt gelang es jedoch, einen Bruch im deutsch-französischen Verhältnis in der schwierigen Endphase der Ära de Gaulle zu verhindern. Dabei mußten sich beide auch gegen Kritiker aus den Reihen der Regierungsfraktionen durchsetzen, die vor dem Hintergrund der Krise in den transatlantischen Beziehungen und in der Europapolitik einen konfrontativen Kurs gegenüber der gaullistischen Außenpolitik forderten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.06.2008
Philip Rosin kommt in seinem Buch über die deutsch-französischen Beziehungen in den Jahren der Großen Koalition zwischen 1966 und 1969 zu dem Schluss, dass es bei allen teils erheblichen Irritationen dennoch gelungen ist, eine größere Entzweiung zwischen Deutschland und Frankreich zu verhindern, konstatiert Günter Buchstab in seiner Kurzkritik. Drei Phasen mache der Autor aus, in der er die Frankreichpolitik Kiesingers von positiven Annäherungen bis zum Streit in der Haltung gegenüber dem Atomwaffensperrvertrag nachzeichne, so der Rezensent, der gegen diese Darstellung offenbar keine Einwände hat.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








