Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Fredrik Sjöberg

Die Fliegenfalle

Über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und das Leben mit der Natur

Cover: Die Fliegenfalle

Eichborn Verlag, Berlin 2008
ISBN-10 3821858168
ISBN-13 9783821858166
Gebunden, 240 Seiten, 17,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Schwedischen von Paul Berf. Meine Passion? Fliegen. Tanzfliegen, Schmeißfliegen, Dasselfliegen, Fabelfliegen. Vor allem aber: Schwebfliegen! Jeder kennt diesen Moment, in dem man sich fragt: Warum mache ich das eigentlich alles? Bei Fredrik Sjöberg war er erreicht, als er sich mit einem Lamm im Arm auf den Straßen Stockholms wiederfand. Das Tier sollte bei einer Theateraufführung mitwirken, der Autor war dafür verantwortlich, dem Regisseur jeden Wunsch zu erfüllen. In diesem Moment brach sich eine lange im Verborgenen gereifte Erkenntnis Bahn: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Im darauf folgenden Jahr hatte er sich auf einer Insel niedergelassen und begann eine lang unterdrückte Passion endlich auszuleben: Fliegen zu fangen und ihr Leben zu studieren. Und er fand in diesem Hobby etwas, für das es keinen anderen Ausdruck gibt als diesen: Lebensglück.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.05.2008

An der "Fliegenfalle" des Entomologen Fredrik Sjöberg blieb Rezensentin Sylvia Staude nur allzugerne kleben. "Vertrackt, verspielt, verlockend" findet Staude das Sammelsurium aus Geschichten und Fliegeninformationen, und ist plötzlich interessiert an Dingen, die sie vorher nie kümmerten. Dass der Autor, der auch als Übersetzer, Literaturkritiker und Journalist arbeitet, trotz zahlloser Details nie den Überblick verliert, nötigt Staude in einer kurzen Kritik reichlich Bewunderung ab.

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