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Carl Dahlhaus, Norbert Miller
Europäische Romantik in der Musik
Band 2: Oper und symphonischer Stil 1800-1850. Von E. T. A. Hoffmann bis Richard Wagner
Klappentext
Carl Dahlhaus und Norbert Miller erläutern in der zweibändigen Musikgeschichte der Romantik, wie sich die traditionelle Opernform und der neue sinfonische Stil seit 1770 gegenseitig befruchten. Die Geschichte dieser Symbiose ist die Geschichte der klassisch-romantischen Musik als eine einheitliche Epoche. An ausgewählten Ereignissen werden die Umbrüche ebenso wie die kaum merkbaren Veränderungen sichtbar gemacht.Der zweite Band setzt in der Epochenmitte bei den Opern Webers und Spontinis ein. In Kapiteln über Rossinis Pariser Karriere, über Meyerbeer und die grand opera, über Berlioz' und Schumanns Versuche einer "Opera de concert" und über Verdis und Wagners musiktheatralische Neuerungen gehen die Autoren der Ästhetik der romantischen Oper und der Idee der symphonischen Dichtung auf den Grund.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.04.2008
"Großes Buch", lautet Jens Malte Fischers begeistertes Resümee zu diesem voluminösen zweiten Band der von Carl Dahlhaus und Norbert Miller verfassten Darstellung "Europäische Romantik in der Musik". Zwar kann Fischer hier keine Apotheose Richard Wagners (wie er sie durch den Untertitel in Aussicht gestellt sieht) entdecken, dafür aber sieht er seine weiteren Erwartungen übertroffen. Nicht nur überwältigt ihn das Buch mit seiner schieren Materialfülle und überflügelt es in seinen Augen alles bisher zum Thema Erschienene, es bedeutet ihm auch neue Schwerpunkte. E. T. A. Hoffmann als Opernkomponist und "Pol der Romantik" beispielsweise. Oder Berlioz und Liszt als "zentrale Gestalten" der europäischen Romantik. Die Art der Präsentation findet Fischer zudem dazu angetan, den Leser zu begeistern, mitzureißen und mit Wissen zu beglücken. Auch wenn das Buch, wie er erklärt, stilistisch stark zwischen Skizzenhaftem und "vollhändigem Ausschenken" großer Kenntnisse changiert.
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