Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hamid Skif

Geografie der Angst

Roman

Cover: Geografie der Angst

Edition Nautilus, Hamburg 2007
ISBN-10 3894015489
ISBN-13 9783894015480
Gebunden, 157 Seiten, 16,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Andreas Münzer. Ein illegaler Einwanderer versteckt sich seit Monaten in einer Kammer, während draußen die Menschenjagd auf die Illegalen begonnen hat. Um von der Einsamkeit nicht aufgefressen zu werden, erzählt er seine Geschichte, ein Schicksal, das alle Sans-papiers gemein haben. Diese Stimme der Sprachlosen berichtet eindrucksvoll über das »Einwandererproblem« der Festung Europa. Der Roman beschwört Ängste und Elend der Illegalen mit einer Intensität herauf, die dem Leser unter die Haut geht.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.03.2008

Rezensent Martin Zähringer zeigt sich sehr eingenommen von Hamid Skifs Roman über einen nordafrikanischen Flüchtling, der illegal nach Frankreich gekommen ist. Interessant findet er den Wechsel zwischen den Erinnerungen des Flüchtlings an Afrika, seinem Leben in einem Dachkammer-Versteck und seinen Beobachtungen der Bewohner des gegenüberliegenden Hauses. Dies führt seines Erachtens dazu, dass sich der Leser nicht mit dem Flüchtling identifiziert, sondern mit den Hausbewohnern, einem Biertrinker, einen zurückgezogenen Maler oder einer Frau mit ihrem Liebhaber. So schlage das Fiktionale in "etwas unheimlich Reales" um, beschreibt Zähringer die erzielte Wirkung, denn der Leser beginne zu ahnen, dass der illegale Flüchtling nur eine Dachluke entfernt sei.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren