Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Der Band steht in der von Friedrich Ueberweg und Karl Praechter vertretenen Tradition philosophie-historischer Darstellung, die sich durch eine enge Verbindung von Philosophie und Philologie auszeichnet. Denn zur Philosophiegeschichte gehört die Erklärung der philosophischen Dogmatik, die in der Antike aber oft durch fragmentarischen und literarischen Charakter der Quellen erschwert ist und deshalb philologischer Kompetenz bedarf. Dies ist auch und gerade bei Platon und seinem dialogischen Werk der Fall. Deshalb wird eine systematische Darstellung platonischer Lehre durch eine ausführliche Werkbeschreibung ergänzt, welche auch die literarischen Besonderheiten platonischer Dialogkunst berücksichtigt und dabei für die systematischen Teile, aber auch die einzelnen Schriften den Stand der wissenschaftlichen Diskussion dokumentiert. Die Werkbeschreibungen geben dem Leser die Möglichkeit einer ersten Orientierung über den Inhalt von Platons umfangreichem Werk. Die systematischen Teile informieren über wesentliche Aspekte der Philosophie Platons wie seine besonderen Philosophiebegriffe, seine Epistemologie, Ontologie, Psychologie, Kosmologie und politische Philosophie ebenso wie über Einzelaspekte wie Platons Haltung zur Bildung, zur Musik oder Mathematik.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.02.2008
Innerhalb der modernen Neufassung des dreibändigen Standardwerks zur Philosophiegeschichte, das Friedrich Ueberweg zwischen 1862 und 1866 geschrieben hat und das mittlerweile auf über 40 Bände angeschwollen ist, legt Michael Erler sein Handbuch zur Philosophie Platons vor, teilt Thomas Schirren mit. Gerade Platon bietet für Handbuchautoren besondere Schwierigkeiten, nicht nur wegen seiner herausragenden Stellung unter den antiken Philosophen, sondern auch wegen der dialogischen Form seiner Lehren, an denen sich von jeher die Geister der Forschung schieden, erklärt der Rezensent. Er hat deshalb durchaus Hochachtung vor dem Bemühen Erlers, die Philosophie Platons ausgewogen aus der Sekundärliteratur heraus darzulegen. Insbesondere die besondere "Denkbewegung", die sich im Dialogischen manifestiert, wird ein auf schnelle und systematische Information ausgelegtes Handbuch natürlich kaum gerecht werden können, so der Rezensent verständnisvoll, der das Lehrbuch immerhin für hervorragend geeignet hält, die Dialoge Platons thematisch und formal zu überblicken und somit die zentralen Themen der platonischen Philosophie zusammenzufassen. Was bei Erler allerdings fehlt, sei eine "moderne Dialogtheorie", die den Zugang zu Platon erleichtern und methodologisch absichern könnte, macht Schirren klar.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.02.2008
Höchste Anerkennung zollt Rezensent Rafael Ferber der neuen Ausgabe des Platon-Bandes in der Reihe "Grundriss der Geschichte der Philosophie". Das fast 800 Seiten umfassende Werk bietet in seinen Augen einen hervorragenden Überblick über die Platon-Forschung von der Antike bis zur Gegenwart. Er bescheinigt dem Autor Michael Erler, die verschiedenen, auch kontroversen Positionen und Interpretationen ausgewogen zu berücksichtigen. Ausgehend von der antiken Interpretationsgeschichte wird zu seiner Freude nicht nur die neueste angelsächsische und deutsche Literatur, sondern auch die französische, italienische und spanische zusammengefasst. Auch hinsichtlich der "sogenannten ungeschriebenen Lehren" Platons findet Ferber übersichtliche Informationen. Besonders hebt er die Akzentuierung Platons als Autor sowie der Untrennbarkeit der literarischen und philosophischen Aspekte seines Werks hervor. Beeindruckt hat ihn nicht zuletzt die Bibliografie, die über 6500 Titel enthält. Ferber schätzt den Band zudem als "flüssig und verständlich" geschrieben. Sein Fazit: "ein Monument der deutschsprachigen Geisteswissenschaften".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








