Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Harald Ehrhardt. Entlarvung des Nazi-Glamours. Die scheinbar glanzvolle Fassade der Nazidiktatur - ein Blick in den Abgrund. Almeidas Buch ist die erste umfassende Darstellung des gesellschaftlichen Lebens der Nationalsozialisten. Adlige, Kulturgrößen, Filmstars, Karrierediplomaten und hohe SS-Angehörige bildeten einen dekadenten Hofstaat der braunen Emporkömmlinge und verschafften ihnen das erwünschte Sozialprestige. Die korrumpierte Gesellschaft ließ sich weder durch Krieg noch Massenmord bei ihren exklusiven Vergnügungen stören. Sie profitierte von dubiosen Geschäften mit den Machthabern und machte Diskretion zur wirksamsten aller gesellschaftlichen Barrieren.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.02.2008
Schon nach wenigen Seiten kann Christian Jostmann Entwarnung geben: So flach und reißerisch wie seine Aufmachung und sein selten dämlicher Klappentext ("Entlarvung des Nazi-Glamours"!) ist dieses Buch nicht, das Anliegen des französischen Historikers Fabrice d'Almeida "durchaus seriös". Ihm geht es darum zu zeigen, wie die Nazis die "Gesellschaft" - im Sinne von Society - für sich vereinnahmte, und aus alten Eliten und neuen Bonzen eine Art "Jetset des Dritten Reichs" bildeten. Dafür sichtet er die Gästelisten offizieller Empfänge ebenso wie die Steuerprivilegien, die etlichen Stars gewährt wurden. Das findet Jostmann alles recht instruktiv, allerdings nicht ganz so neu, wie Almeida glauben machen wolle: Die Korrumpierung der Eliten sei ein durchaus wichtiges Thema, auch relativ gut erforscht. Aber Elite sei auch nicht die einzige Trägerin des Nationalsozialismus gewesen, gibt der Rezensent schließlich noch zu bedenken.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








