Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Im Januar 2006 macht sich Erik Orsenna zusammen mit der weltberühmten Seglerin Isabelle Autissier auf den Weg in den Großen Süden - auf einem Segelboot. Sie verzichten auf Sicherheit und Bequemlichkeit und lernen die Angst kennen, wenn sie auf rettende Winde warten, gegen eisige Stürme ankämpfen oder von Eisbergen umgeben sind, die ihr kleines Schiff mühelos zermalmen können. Was sie gewinnen, sind die Einsamkeit und der Blick der großen Entdecker, deren Spuren sie verfolgen und deren Geschichten sie erzählen. Der Friede, den sie finden, ist auch ein politischer, denn das Land am Südpol gehört niemandem und ist allein dem Frieden und der Forschung gewidmet. So besuchen die Reisenden auch Forscher aus den verschiedensten Ländern und lernen ihre einzigartigen Untersuchungen über das Leben auf unserem Planeten, seine Bedingungen und seine Gefährdungen kennen.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Erik Orsenna in der Antarktis - Lese- und Hörprobe bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.01.2008
Ganz hingerissen ist Rezensentin Melanie Mühl von diesem Buch Erik Orsennas und Isabelle Autissiers, die auf einem Segelboot sechs Wochen lang in der Antarktis unterwegs waren. Sie liest das Werk nicht nur als einen "poetischen Reisebericht", sondern auch als eine "Naturgeschichte der Antarktis" und eine Art Abenteuerroman. Fasziniert folgt sie den Autoren bei ihrer Erkundung des weißen Kontinents, schwärmt von den magischen Momenten, als die Crew die ersten Eisberge auftauchen sieht, berichtet von Seevögeln, Meerestieren, vom Leben an Bord und von Forschern und Entdeckern, die sich in vergangenen Zeiten daran machten, das ewige Eis erforschen. "Großer Süden" ist für Mühl ein Buch, das sie nur loben kann und gar "nicht mehr aus der Hand legen" möchte.
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