Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael Donhauser

Schönste Lieder

Gedichte

Urs Engeler Editor, Basel 2007
ISBN-10 3938767251
ISBN-13 9783938767252
Gebunden, 112 Seiten, 17,00 EUR

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Klappentext

"Lieder, die Sätze sind", schreibt Michael Donhauser, "Sätze, die Lieder sind, schönste, weil sie erblühen, allein aus der Sprache, der Liebe, wenn sie werben oder alles Werben lassen und nur dem je eigenen Erblühen gehorchen, indem sie sich zeigen als schönste im Wechsel zwischen Lied und Satz, Satz und Lied."

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.01.2008

Fast ins Schwärmen gerät Rezensent Samuel Moser über Michael Donhausers Prosagedichte "Schönste Lieder". Die zweiundfünfzig Miniaturen widmen sich in seinen Augen den elementaren Dingen wie Wind, Licht, Nacht, Schnee, Blätter, Wärme, Gerüchen, Tageszeiten, Jahreszeiten, Lebenszeiten, auch Not, Sorge, Furcht, Liebe, Begehren. In der Form relativ frei und in der Sprache eher karg zeichnen sich die Gedichte für Moser durch wunderbare Musikalität aus. Sie zeugen seines Erachtens zudem von "unüberbietbarer Präsenz" und einer starken Subjektivität, ohne dass der Autor aufdringlich ein "Ich" ins Zentrum rücke. Es sind für Moser Gedichte, die nicht ein "ewiges, unberührtes Sein" besingen, sondern ein "wirkendes und sich also auch verwirkendes".

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