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Walter Moers
Der Schrecksenmeister
Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz. Aus dem Zamonischen übersetzt und illustriert von Walter Moers
Klappentext
In Sledwaya, der ungesundesten Stadt Zamoniens, ist Echo, das hochbegabte Krätzchen, nach dem Tod seines Frauchens in allergrößte Schwierigkeiten geraten. Er ist gezwungen, mit dem Schrecksenmeister Succubius Eißpin einen verhängnisvollen Vertrag zu schließen. Dieser gibt Eißpin das Recht, die Kratze beim nächsten Vollmond zu töten und ihr das Fett auszukochen. Als Gegenleistung muss Eißpin Echo bis dahin auf höchstem kulinarischen Niveau durchfüttern. Doch der Schrecksenmeister Eißpin hat nicht mit dem Überlebenswillen und dem Erfindungsreichtum des Krätzchens gerechnet - vor allem nicht mit dessen neuen Freunden, den Grübelnden Eiern und dem Goldenen Eichhörnchen, Fjodor F. Fjodor, dem Einäugigen Schuhu und dem Gekochten Gespenst und vor allem Inazea Anazazi, der letzten Schreckse von Sledwaya.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.12.2007
Rezensent Christoph Haas sieht in Walter Moers Roman "Der Schrecksenmeister" weder ein Kinderbuch noch "billiges Lesefutter". Vielmehr bietet der märchenhafte Roman um die Schreckse Echo und den Succubius Eißpin seines Erachtens amüsante, intelligent-raffinierte Unterhaltung. Er bescheinigt dem Autor eine gekonnte Mischung aus Komik und Schrecken. Besonders gefallen hat ihm Moers' Wortwitz, dem im Grunde die Handlung entspringe. Er unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass sich der Inhalt bei diesem Roman der Form verdankt, und verweist darauf, dass dies in der Prosa und Lyrik der Moderne ein gängiges Verfahren sei, nicht aber in einem Fantasy-Roman. Moers' Einsatz dieses Verfahrens belegt für Haas die ironische Distanz, die der Autor zu seinem Genre einnimmt.
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