Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Joachim Kalka. 31 Essays, die von einer selten großen Breite des Wissens, der Belesenheit und des Nachdenkens zeugen. Sie handeln von Demokratie und Dekadenz, analysieren Betrug in den Wissenschaften und die modernen Massenmedien, denken nach über Krieg und das Jahrhundert des Holocaust, doch auch die Musik, der Begriff des Schönen oder des Klassischen sind Gegenstände dieser oft gerühmten Prosa. Reflexionen voller Skepsis - mal ernst und äußerst polemisch, doch auch unterhaltend, immer aber aufregend. Erwin Chargaff, dessen Leserschaft von Buch zu Buch zunimmt, erweist sich auch mit diesem neuen Werk als einer der anregendsten Publizisten in deutscher Sprache.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.08.2000
Fritz Göttler weist zunächst darauf hin, dass das Buch in Amerika bereits 1986 erschienen ist, allerdings kaum ein Band verkauft wurde, weil der Verlag gleich pleite gegangen ist. Dies scheint jedoch kaum an diesem Buch gelegen zu haben, zumindest kann der Rezensent ihm doch so einiges abgewinnen - auch wenn Leute, die gerne in klassifizierenden Kategorien denken, ihm "Kulturpessimismus" attestieren würden, so Göttler, der dem Leser diesem Begriff damit allerdings erst an die Hand gibt. Davon abgesehen erfährt man in dieser Rezension, dass Chargaff den Charakter von Wörtern untersucht - wie sie klingen, welche Bewegung sie suggerieren, was man damit verbindet: als Beispiel nennt er "Quintessenz", ein Wort, das Chargaff ganz besonders gut gefällt, oder auch Zauberflöte, Amateur, Labyrinth oder Demokratie. Göttler diagnostiziert dabei Tonfälle von "mildem Sarkasmus und (...) heftigem Zynismus" und fühlt sich bisweilen sogar an Karl Kraus erinnert. Ob der Autor die zitierten Begriffe jedoch ausschließlich in englischer Sprache untersucht oder ob es sich hier um Übersetzungen handelt, erfährt der Leser jedoch nicht.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








