Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
10 CDs, 780 Minuten. Musik von Herrmann Kretzschmar. Mit Michael Mendl, Ulrich Noethen, Michael Habeck u.a. "Dein Leben soll kalt sein - darum darfst du keinen Menschen lieben!" Das ist der Preis, den der geniale Komponist Adrian Leverkühn dem Teufel dafür bezahlen muss, dass ihn die Inspiration nicht mehr verlässt. Die Regie von Leonhard Koppelmann hält gekonnt die Balance zwischen der dämonisch-düsteren Grundstimmung und den humoristischen Zwischenakkorden. Gemeinsam mit dem Komponisten Hermann Kretzschmar lässt der Regisseur einen klanggewaltigen Hörfilm mit musikalischer Tiefenschärfe abrollen, bei dem Dialogszenen, Erzählertexte, Musik und Geräusche harmonisch zusammenklingen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.12.2007
Rezensent Hans-Jürgen Linke ist beeindruckt von dieser Hörspielbearbeitung des Doktor Faustus. Sie ist seiner Meinung nach nicht nur "quantitativ ein großer Wurf", sondern auch ausgesprochen gelungen. Dementsprechend große Worte findet Linke, vor allem für die Arbeit des Pianisten und Komponisten Hermann Kretzschmar. Erst durch dessen Musik, so schwärmt der Rezensent, sei Thomas Manns "Doktor Faustus" vollständig, seine "parfümierte Prosa und seine humorfreie Ironie" hörbar. Die wird auf verschiedenen Ebenen eingesetzt: manchmal als "stimmungsgebende" Untermalung, öfter noch aber als Anspielung oder wie eine "Generalpause", bevor wieder zum Text zurückgekehrt wird. Der ist auf gelungene Weise gekürzt, dementsprechend "sparsam, effektvoll und stilsicher inszeniert" und wird von einer "erlesenen Schauspieler-Riege" vorgetragen.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007
"Dieses Hörspiel setzt den Maßstab der Kongenialität." Wie im Fluge sind die dreizehn Stunden des vom HR und BR gestemmten Hörversion von Thomas Manns "Doktor Faustus" vergangen, wenn man Wolfgang Schneider glauben darf. Für ihn gibt es eigentlich nichts auszusetzen, er hat den Roman in dieser Version nicht nur nach-, sondern noch einmal neu erlebt. So werden ihm hier die Nebenfiguren noch einmal in einer neuen Intensität vor Augen geführt, endlich erkennt der Rezensent die Vielschichtigkeit des Humanisten Zeitblom, den Schneider nach dieser Erfahrung zum "vielleicht meistunterschätzten" Charakter Thomas Manns kürt. Der zurückhaltende Vorleseduktus Hanns Zischlers sei für diese Figur überdies genau das Richtige. Großes Lob erfährt auch die musikalische Untermalung durch Hermann Kretzschmar, die mit ihrem Aufbau in "Modulen" zur sinnreichen Strukturierung des Textes beiträgt.
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Uangenehm plausibel
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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