Gerhard Richter, einer der vielseitigsten und bedeutendsten Maler der Gegenwart, folgte in seinem umfangreichen Oeuvre keinem kontinuierlichen Stil, sondern strebte Brüche und stilistische Vielfalt an. Das Buch richtet das Augenmerk auf seine zwischen 1970 und 1980 entstandenen abstrakten Bilder. Drei Hauptwerke dieser Phase, Rot, Gelb und Blau, die von der BMW group München erworben wurden, stehen im Mittelpunkt der hochwertigen, von Experten verfassten Edition.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.11.2007
Holger Liebs ist dem Herausgeber Helmut Friedl dankbar für die "kluge" Kontextualisierung von Gerhard Richters Werken "Rot" "Gelb" und "Blau". Wichtig und überfällig erscheint ihm die mit den im Band enthaltenen Essays vorgenommene kunsthistorische Einordnung der Arbeiten als "Schlüsselwerke" in Richters Oeuvre. Für Liebs holt der Maler mit ihnen zur "Reflexion über Malmethoden" aus und erforscht die "reine Dynamik der Farbe". Dass und wie er sich damit in die Traditionslinie der Palettenbildnisse einreiht, verbucht Liebs als Erkenntnis dieser Lektüre.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…