Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

William Clark, Meriwether Lewis

Der weite Weg nach Westen

Die Tagebücher der Lewis & Clark Expedition 1804-1806

Cover: Der weite Weg nach Westen

Edition Erdmann, Lenningen 2007
ISBN-10 3865030424
ISBN-13 9783865030429
Gebunden, 366 Seiten, 58,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Uwe Pfullmann. Herausgegeben von Hartmut Wasser. Nach mehrmonatigen Vorbereitungen im Jahre 1803 und dem Transport lebenswichtiger Expeditionsgüter den Ohio hinab bezieht die Truppe ein Winterlager am Ostufer des Mississippi nahe St. Louis. Am 14. Mai 1804 bricht das "Corps of Discovery" zur Reise in unbekannte Territorien auf. William Clark schreibt in sein Tagebuch: "Ich ließ 4 Uhr nachmittags im Beisein vieler Leute aus der Umgebung ablegen. Wir fuhren unter einer sanften Brise vier Meilen den Missouri hoch bis zum oberen Ende der ersten Insel..." Die vermutlich 50 Expeditionsmitglieder ahnten, dass sie eine gefahrenträchtige Reise antraten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.11.2007

Neugierig hat Wolfgang G. Schwanitz diesen Band mit Auszügen der Reisejournale einer Expedition quer durch Nordamerika zur Hand genommen, die die Erlebnisse und Entdeckungen der von 1804 bis 1806 unternommenen "Lewis & Clark Expedition" festhalten, die von St. Louis aus über den Missouri und die Rocky Mountains bis zum Pazifik führte. Bei dem Buch handelt es sich um die gekürzte Ausgabe eines ursprünglich doppelt so dicken Bandes, der neben den Tagebuchaufzeichnungen der Expeditionsleiter Meriwether Lewis und William Clark auch Notizen anderer Mitreisender enthält, erklärt der Rezensent. Er findet, dass die gekürzte Fassung ganz glücklich einige "Ungereimtheiten" in den Aufzeichnungen kaschiert, was er nicht zuletzt dem Übersetzer Uwe Pfullmann anrechnen will. Deshalb findet er es auch umso unverständlicher, dass dessen Name nicht auf der Deckseite, sondern lediglich im Impressum der Ausgabe auftaucht. Trotz so mancher Streichungsverluste, die man angesichts der vielen botanischen und zoologischen Entdeckungen sowie der Beschreibungen von bis dahin unbekannten Indianerstämmen durch Lewis und Clark vermuten muss, kann man im Buch die Höhen und Tiefen dieser Expedition miterleben, verspricht der zufriedene Rezensent.

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Archiv: Bücherschauen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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