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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Paul Wühr

Dame Gott

Cover: Dame Gott

Carl Hanser Verlag, München 2007
ISBN-10 3446208208
ISBN-13 9783446208209
Gebunden, 336 Seiten, 27,90 EUR

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Klappentext

In diesem Buch darf, ja muss, gefragt werden. Nicht nach Gott, dem Herrn, sondern nach einer Dame Gott. Keine Frau, kein Bild, sondern ein unvorstellbares weibliches Wesen, dessen Erscheinen begleitet wird von Frauenfiguren aus vielen Mythologien und Zeiten. Die Poesie Paul Wührs bringt deren Rollen zwischen höchster Obszönität und tiefster Hingabe ins Spiel, und sie liefert damit den Entwurf eines göttlichen Gegenübers, der weit über jede Theologie hinausgeht. Wenn wir sterben müssen, weil wir leben, darf es keine Untertanen geben. Ein grandioser poetischer Entwurf gegen alle Hierarchien.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.08.2007

Hans-Herbert Räkel bespricht zwei Gedichtbände von Peter Wühr, wobei er sich des einen Bandes kurz und begeistert und des anderen ausführlicher aber auch kritischer widmet. Der jüngste Band des Lyrikers begeistert den Rezensenten wegen der Jugendlichkeit, die die Gedichte des Achtzigjährigen an den Tag legen und er schreibt ihm sogar eine brillante poetische "Entdeckung" zu. Häufig überschreibt Wühr seine Texte mit dem Wort "Ob" oder lässt sie so beginnen und damit hält er das Gesagte in einer Schwebe, die man als Motor seiner Dichtung verstehen kann, erklärt der Rezensent. Für die Leser gehe von der so evozierten "Ungewissheit" eine Beunruhigung aus, die oft zu umso bestimmteren Antworten anrege, so Räkel eingenommen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren